MINT-EC

 

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Wir, Berkay Işık, Recep Polat („Posturize“ – einfach Haltungsschäden vorbeugen), Ahmet Alper Özüdoğru, Arda Nacar, Ömer Erdinç Yağmurlu (BRASCA - Brailleschrift verständlich machen), Emine Özen, Firdevs Eren (Rettet der unterschiedliche Stickstoffgehalt die Insekten vor karnivoren Pflanzen?), Mukaddes Nemire Sinanoğlu, Cerensu Dertli und Ömer Faruk Bildik (Wie können die Arbeitsbedingungen und somit die Leistungen der Lehrer verbessert werden?), nahmen am 1. März an dem Regionalwettbewerb Mittelthüringen mit 4 Projekten in den Bereichen Arbeitswelt, Biologie und Technik teil. Wir hatten die Möglichkeit, unsere Ideen in der Stadt von Goethe und Schiller zu präsentieren. Die Veranstaltung fanden wir hervorragend. Im Bereich Arbeitswelt bekamen Mukaddes Nemire Sinanoğlu, Cerensu Dertli und Ömer Faruk Bildik den 3. Preis. Im Bereich Biologie bekamen Emine Özen und Firdevs Eren den 3. Platz. Im Bereich Technik bekamen Ahmet Alper Özüdoğru, Arda Nacar und Ömer Erdinç Yağmurlu sowohl den 3. Preis als auch den Sonderpreis des VITT e. V. Nicht zuletzt bekamen wir, Berkay Işık und Recep Polat den 1. Preis. Folglich qualifizierten wir uns mit unserem Sieg für die Teilnahme am Landeswettbewerb Thüringen am 22. und 23.03.2017 in Jena. Das Istanbul Lisesi erhielt für seine vielen tollen Projekte zusätzlich noch den Schulpreis von Jugend forscht.

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Auf dem Landeswettbewerb stellten wir unser Projekt „Posturize“ vor. Die Juroren waren begeistert. Da wir die Preisverleihung früh verlassen mussten, sagten die Juroren uns draußen, dass wir beim 52. Bundeswettbewerb Jugend forscht Thüringen im Fachgebiet Technik vertreten werden. Demzufolge wurden wir zum Coaching in Erfurt eingeladen.

Während des Coaching lernten wir, wie wir unsere Präsentation verbessern können. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und hilfreich.

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Zum Bundeswettbewerb sahen wir viele tolle Projekte, die uns inspirierten. Wir waren entzückt von der großartigen Veranstaltung. Nachdem wir 2 Tage lang unser Projekt den Juroren und den Gästen präsentierten, entspannten wir uns, während wir Sport trieben. Wir wurden durch den Sonderpreis für eine Arbeit auf dem Gebiet der Technik der Heinz und Gisela Friedrichs Stiftung ausgezeichnet. Im Großen und Ganzen sind wir sehr froh, dass wir so eine Erfahrung erleben durften. Wir erfuhren, dass solche Projekte in Deutschland unglaublich viel unterstützt werden, was dazu führt, dass wir nächstes Jahr wieder mit einem neuen Projekt bei Jugend forscht mitmachen werden.

Wir, Aybike Boldemir aus der Klasse 11/A und Burak Altınbaş aus der Klasse 11/C, hatten die Gelegenheit, in dem letzten Monat bzw. Anfang März an einem MINT-EC-Camp über das Thema Elektromobilität teilzunehmen, das uns nicht nur wegen seiner wissenschaftlichen angebotenen Möglichkeiten, sondern auch wegen seiner sozialen Beiträge sehr gut gefiel. Bochum1

An dem ersten Tag, nachdem wir nach Deutschland bzw. nach Düsseldorf hingeflogen waren, fuhren wir unter Begleitung unserer Lehrerin Frau Müller zu der Jugendherberge in Bochum, wo wir während des Camps übernachteten und doch für den nächsten Tag auf die anderen Teilnehmenden spannend warteten. Als sie ankamen, lernten wir 20 Schüler uns nämlich kennen und befreundeten uns beinahe sofort, sie waren sehr freundlich.

Nach der Kennenlernrunde fuhren wir zur Produktionswerkstatt des BO-Mobils der Hochschule Bochum, wo wir uns einen Überblick über Verbrennungsmotoren und Solarautos verschafften, einen Blick in die Zukunft warfen, und die Funktionsweise der vorhandenen Technik betrachteten. Um dafür ein Verständnis zu bekommen, zerlegten wir selbst einen kleinen Motor, den wir gruppenweise in Begleitung von Erklärungen und Vorträgen neu aufbauten.

An dem folgenden Tag besuchten wir die Graf-Engelbert-Schule, wo wir durch die Experimente unseren Horizont über elektromagnetische Induktion, Generatoren, Transformatoren usw. erweiterten. Außer den wissenschaftlichen Praktika-Möglichkeiten fand ich persönlich auch sehr toll, eine deutsche Schule zu sehen und somit sie mit unserer Schule zu vergleichen und die Unterschiede sowie die Ähnlichkeiten zu erkennen.

An dem dritten Tag fuhren wir zur Hochschule Bochum und dort erfuhren wir vom Solarauto-Projekt und wie die Elektromotoren dort genutzt werden. Wie die Solarzellen praktisch funktionieren und wie effektiv das bei welchen Lichtverhältnissen ist, stellten wir im Messversuch selbst nach. Dieser Tag gefiel fast allen MINT-EC-Camp-Schülern besonders gut und ließ uns eine unvergessliche Erfahrung erleben.

Mit einem Besuch bei der Firma Vogelsang Elektromotoren endete die Veranstaltung. Nachdem die Firma von dem Chef vorgestellt worden war, besichtigten wir den Betrieb, sahen viele riesige Motoren und beteiligten uns den Workshops. Am Ende mussten wir voneinander Abschied nehmen, was uns schwerfiel. Bochum2

Kurz und gut lässt sich sagen, dass die MINT-EC-Camps den Schülern die Möglichkeit bieten, viel Praxis zu machen, wissenschaftlich neue Informationen zu lernen, neue Bekanntschaften zu machen, neue (Lebens-)Erfahrungen zu sammeln und auch die deutsche Kultur besser kennenzulernen.

Potsdam1Wir, Arzu Gencer aus 10F, Nihan Şentürk aus 11D und Ömer Alkaya aus 11F nahmen am MINT-EC-Camp Informatik vom 30. März bis 3. April 2017 teil, welches von dem HPI Institut organisiert wurde. Auf dem Camp beschäftigten wir uns mit den Problemen, die bei der Verwendung von Smartboards auftreten.

Am ersten Tag haben wir die Möglichkeit ergriffen, Teilnehmer aus verschiedenen Städten Deutschlands kennenzulernen, und haben schon angefangen, unsere Kenntnisse über Java zu erweitern. Von uns wurde verlangt, dass wir einen einfachen Computerrechner in Zweiergruppen programmieren. Das hat total Spaß gemacht, und wir haben nicht nur von den Betreuern, sondern auch voneinander vieles über die Programmiersprache gelernt.

Am nächsten Tag, nachdem wir zusammen von unserem Hotel zu der Universität gefahren waren, haben wir Aufwärmspiele gespielt, die total entspannend waren . Nach dem Aufwärmen haben wir uns in Gruppen aus 4-5 Teilnehmern für die zukünftige Bearbeitung des Smartboard-Challenge geteilt. Wir haben Reportagen durchgeführt, die uns bei der Feststellung der Probleme von den Smartboards weitergeholfen haben. Dann haben wir in unseren Gruppen die Reportageergebnisse nochmal besprochen und die Probleme zusammengestellt. Der nächste Schritt war das Brainstorming, wo wir Lösungen zu den Problemen entwickelt haben. Danach mussten wir uns für ein Problem beziehungsweise für eine Lösung entschieden, und ein Outline erstellen. Also hatten wir ab da eine Idee wie das Challenge, das wir am nächsten Tag mit unseren Gruppen am Computer zu programmieren angefangen haben, aussehen würde.

Potsdam2Jeden Tag haben wir einen Teil des Tages für unser Projekt verbracht, und den anderen Teil haben wir alle zusammen uns aufgewärmt und Spaß gehabt. Am nächsten Tag, wo wir dann mit Programmieren angefangen haben, haben wir alle bemerkt, dass die Gruppen dem Niveau der einzelnen Gruppenmitgliedern entsprechend eingeteilt waren. Also gab es in jeder Gruppe sowohl Fortgeschrittene als auch Anfänger. Beim Programmieren haben wir nicht nur von den Betreuern, die für uns immer da waren, sondern auch voneinander viel gelernt. Meiner Meinung nach war dann der Höhepunkt die Grillparty! Dann ist leider der letzte Tag gekommen, an dem wir das Challenge, das wir programmiert haben, den anderen Gruppen sowie den Lehrern und Betreuern präsentiert und vorgestellt haben. Wir haben beim Vortrag neben unserem Wissen auch unsere Gefühle und Gedanken über das Camp mit den anderen geteilt.

Die Teilnahme an diesem Camp in Potsdam war eine einzigartige Chance und eine unvergessliche Erfahrung für uns, wobei wir viele neue Leute kennengelernt haben.

Wir, Melike Orhan aus 12A und Yiğit Can Kaya aus 12E, nahmen am MINT-EC-Camp Meeresbiologie vom 3. bis 8. September teil. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem Alfred-Wegener-Institut auf der Insel Helgoland organisiert. Auf dem Camp beschäftig­ten wir uns mit aktuellen meeresökologischen Problemstellungen wie Klimaänderung und Verschmutzung.

Am ersten Tag kamen wir in Cuxhaven an und gingen gleich danach zum Strand spazieren. Dort hatten wir das Eröffnungsplenum und nach dem leckeren Abendessen an der Nordsee hatten wir den ganzen Abend, um die anderen 17 Teilnehmer aus verschiedenen Städten Deutschlands kennenzulernen.

Am nächsten Tag fuhren wir mit der Fähre nach Helgoland, wo wir bis zum Ende des Camps bleiben würden. Wir machten einen Inselrundgang und besuchten das Schülerlabor Open Sea. Nach der Laboreinführung teilten wir uns in Gruppen aus 4-5 Teilnehmern für die zukünftigen Aufgaben.

An den folgenden Tagen gingen wir vormittags alle zusammen zu Exkursionen und nach­mittags arbeiteten wir in Gruppen. Wir fuhren mit dem Forschungsschiff „Uthörn“ aus und lernten die Anwendung von Beprobungsmethoden auf See. Wir machten Freilandunter­suchungen im Helgoländer Felswatt und hatten eine Exkursion auf die Düne, die kleinere Insel neben Helgoland.

In Gruppen bearbeiteten wir unsere Themen. Eine Gruppe identifizierte und klassifizierte den Fang von der Uthörn-Ausfahrt und vom Felswatt. Eine andere machte Fraßversuche mit Asseln und Filtrationsversuche mit Muscheln bei verschiedenen Temperaturen, um die negativen Auswirkungen der Klimaänderung experimentell zu untersuchen. Die Parasito­logie-Gruppe beschäftigte sich mit Wirtschnecken, und die letzte Gruppe untersuchte den Plastikmüll auf dem Land und im Meer mit einem ATR-Gerät zur Analyse der Polymere.

Am letzten Tag trugen wir unsere Projekt-Präsentationen vor. Dadurch konnten wir unser Wissen teilen und in kurzer Zeit viel lernen. Nach der Feedback-Runde fing unsere Rück­reise an.

Die Teilnahme an diesem Camp auf Helgoland war eine einzigartige Chance, wobei wir mit netten Leuten zusammen tolle Zeit und viel Spaß hatten. Das war auf jeden Fall eine unvergessliche Erfahrung.

Wir, Deniz Tepe und Seren Beyazıtlı aus der Klasse 11A, haben an dem MINT-EC-Camp „Energie“ in Oldenburg vom 5. bis 8. Juni teilgenommen. Die Veranstaltung wurde mit der Graf Anton Günther Schule organisiert. An dem ersten Tag haben die 20 Schüler sich vorgestellt und wir haben uns kennengelernt. Nach dem gemeinsamen Essen in der Jugend­herberge sind wir zum Oldenburger Schloss marschiert. Dann haben wir mit dem Namens­patron der Schule „Graf Anton Günther“ eine Stadtführung gehabt.

An dem zweiten Tag sind wir zur Universität Oldenburg Carl von Ossietzky gegangen, wo wir viele Experimente gemacht haben. Wir haben viele Batterien gebaut und wir haben bewertet, wie effizient sie sind. Am Nachmittag haben wir gruppenweise die Experimente vorgestellt und über die Ergebnisse diskutiert. Nach dem Rückweg haben wir unser Plenum gehabt, wo wir anderen erzählt haben, wie unser Tag war.

Am Dienstag früh sind wir zum Zentrum Zukunft hingefahren. Ein komplettes Gebäude, das für die Energieforschungen verfügbar ist, haben wir besichtigt. Die Konzepte für Smart-Houses, die Technik von energieversorgenden Maschinen und allgemeine Energiepolitik waren die Hauptthemen der Präsentationen. Durch die Hilfe von Experten wurde eine schöne Diskussionsatmosphäre gebildet. Im Folgenden haben wir uns auf verschiedene Bereiche der Energie fokussiert. In der Gruppenarbeit hat jeder Schüler kooperativ und be­gierig geübt. Am Nachmittag haben wir das tolle Stadion „Weserstadion Bremen“ besucht. Im Stadion, dessen Außenseite mit Solarpanelen umhüllt war, wurden wir bis auf das Gras begleitet und über die Mannschaft und das Stadion informiert. Nach dem Abendessen haben wir ein interaktives Workshop gemacht. Eine funktionierende Solarzelle aus einzelnen organischen Materialien zu bauen war echt interessant. Wir haben beobachtet, dass unsere Zellen in Ordnung sind, indem wir die Schaltung mit einem Klingelton vervollständigt haben. Danach haben sich viele darum bemüht, die Module aus Solarzellen effektiver zu kombinieren.

Am letzten Tag waren wir in der Graf Anton Günther Schule. Wir haben unsere Themen, die wir vorbereitet hatten, präsentiert. Dann hat jeder im Informatikraum einen Simulations­test über seine CO2-Emission geführt. Als letztes wurden wir mit den MINT-EC Zertifikaten honoriert und verabschiedet.

Das MINT Camp in Istanbul war für alle Teilnehmer ein schönes Erlebnis und sehr informativ. Durch die selbständige Arbeit in den Ausbildungswerkstätten bei Mercedes-Benz Türk und durch das Drucken von selbst entworfenen Gegenständen bei 3Dörtgen sowie durch den Bau von Robotern mit der Robotik-AG und der 3D-Druck AG im Istanbul Lisesi konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten und Kenntnisse im Bereich der Montage und Programmierung erweitern.
Auch der kulturelle Teil des Programms mit Besichtigungen und dem Leben bei den türkischen Gastfamilien bzw. im Internat war für die deutschen Teilnehmer sehr informativ und hinterließ großen Eindruck. Teilweise sind Gegenbesuche seitens der türkischen Gastschüler bereits geplant.
Insgesamt war das Camp ein erfolgreiches Event und trug zur Förderung der interkulturellen Beziehungen bei.