MINT-EC-Camp „(E-)Mobilität“ in Bochum vom 7. bis 10. März 2017

Geschrie­ben von Nazlı Aybike Bold­e­mir

Wir, Aybike Bold­e­mir aus der Klas­se 11/A und Burak Altın­baş aus der Klas­se 11/C, hat­ten die Gele­gen­heit, in dem letz­ten Monat bzw. Anfang März an einem MINT-EC-Camp über das The­ma Elek­tro­mo­bi­li­tät teil­zu­neh­men, das uns nicht nur wegen sei­ner wis­sen­schaft­li­chen ange­bo­te­nen Mög­lich­kei­ten, son­dern auch wegen sei­ner sozia­len Bei­trä­ge sehr gut gefiel.

An dem ers­ten Tag, nach­dem wir nach Deutsch­land bzw. nach Düs­sel­dorf hin­ge­flo­gen waren, fuh­ren wir unter Beglei­tung unse­rer Leh­re­rin Frau Mül­ler zu der Jugend­her­ber­ge in Bochum, wo wir wäh­rend des Camps über­nach­te­ten und doch für den nächs­ten Tag auf die ande­ren Teil­neh­men­den span­nend war­te­ten. Als sie anka­men, lern­ten wir 20 Schü­ler uns näm­lich ken­nen und befreun­de­ten uns bei­na­he sofort, sie waren sehr freund­lich.

Nach der Ken­nen­lern­run­de fuh­ren wir zur Pro­duk­ti­ons­werk­statt des BO-Mobils der Hoch­schu­le Bochum, wo wir uns einen Über­blick über Ver­bren­nungs­mo­to­ren und Solar­au­tos ver­schaff­ten, einen Blick in die Zukunft war­fen, und die Funk­ti­ons­wei­se der vor­han­de­nen Tech­nik betrach­te­ten. Um dafür ein Ver­ständ­nis zu bekom­men, zer­leg­ten wir selbst einen klei­nen Motor, den wir grup­pen­wei­se neu auf­bau­ten.

An dem fol­gen­den Tag besuch­ten wir die Graf-Engel­bert-Schu­le, wo wir durch die Expe­ri­men­te unse­ren Hori­zont über elek­tro­ma­gne­ti­sche Induk­ti­on, Gene­ra­to­ren, Trans­for­ma­to­ren usw. erwei­ter­ten. Außer den wis­sen­schaft­li­chen Prak­ti­ka-Mög­lich­kei­ten fand ich per­sön­lich auch sehr toll, eine deut­sche Schu­le zu sehen und somit sie mit unse­rer Schu­le zu ver­glei­chen und die Unter­schie­de sowie die Ähn­lich­kei­ten zu erken­nen.

An dem drit­ten Tag fuh­ren wir zur Hoch­schu­le Bochum und dort erfuh­ren wir vom Solar­au­to-Pro­jekt und wie die Elek­tro­mo­to­ren dort genutzt wer­den. Wie die Solar­zel­len prak­tisch funk­tio­nie­ren und wie effek­tiv das bei wel­chen Licht­ver­hält­nis­sen ist, stell­ten wir im Mess­ver­such selbst nach. Die­ser Tag gefiel fast allen MINT-EC-Camp-Schü­lern beson­ders gut und ließ uns eine unver­gess­li­che Erfah­rung erle­ben.

Mit einem Besuch bei der Fir­ma Vogel­sang Elek­tro­mo­to­ren ende­te die Ver­an­stal­tung. Nach­dem die Fir­ma von dem Chef vor­ge­stellt wor­den war, besich­tig­ten wir den Betrieb, sahen vie­le rie­si­ge Moto­ren und betei­lig­ten uns den Work­shops. Am Ende muss­ten wir von­ein­an­der Abschied neh­men, was uns schwer­fiel.

Kurz und gut lässt sich sagen, dass die MINT-EC-Camps den Schü­lern die Mög­lich­keit bie­ten, viel Pra­xis zu machen, wis­sen­schaft­lich neue Infor­ma­tio­nen zu ler­nen, neue Bekannt­schaf­ten zu machen, neue (Lebens-)Erfahrungen zu sam­meln und auch die deut­sche Kul­tur bes­ser ken­nen­zu­ler­nen.