MINT-EC-Camp Prototypenentwicklung in Freiberg (Sa.) vom 18. bis 22. September 2017

Am Anfang dieses Schuljahrs bzw. in der ersten Woche der Schule hatten wir, Elif Naz Başokur und Evrim Yılmaz aus der Klasse 12/A, die Gelegenheit, im Rahmen des MINT-EC-Camps Prototypenentwicklung Freiberg (Sa.) einen guten Einblick in den Studiengang Verfahrens- und Energietechnik zu erhalten und gleichzeitig praktische Erfahrungen zu sammeln.

Nach unserer Ankunft in Deutschland bzw. in Leipzig fuhren wir unter Begleitung unseres Lehrers Herr Kurze zu dem Pi-Haus in Freiberg, die Jugendherberge der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, wo wir schon einige der Teilnehmenden kennenlernten.
Am folgenden Tag lernten wir den Rest der Gruppe kennen und fuhren in die TU Bergakademie, wo wir nach kurzer Begrüßung von dem sogenannten additiven Fertigungsverfahren, auch 3D-Druck genannt, Kenntnis erhielten und in Zweierteams unsere ersten Ideen entwickelten und Skizzen eigener Prototypen entwarfen. Um dafür ein Verständnis zu bekommen, besuchten wir das Zentrum des 3D-Druck im Rahmen der TU Bergakademie , wo wir die Materialien und die 3D-Druck Maschinen untersuchten.
Am nächsten Tag modellierten wir unsere eigenen Prototypen mithilfe eines 3D-CAD-Systems, was am Anfang für mich persönlich schwierig war, da ich nie mit einem 3D-CAD-System gearbeitet hatte. Trotzdem bereiteten wir die Modelldaten unseres eigenen Entwurfs für die additive Fertigung auf.

Am dritten Tag fuhren wir zur Firma PTZ-Prototypenzentrum GmbH in Dresden, wo wir unsere fertigen Objekten, deren Fertigung unter Nutzung eines industriellen 3D – Druckers der Firma erfolgt, abholten und das Unternehmen besichtigten. Nach einer lustigen Stadtrundfahrt in Dresden kehrten wir zur TU Bergakademie Freiberg zurück und modellierten dort die geometrisch angepassten Verpackungen unserer Prototypen , die aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen und von der Uni gedruckt wurden.
Zum Abschluss des MINT-EC-Camps präsentierten wir unsere Überlegungen und Ergebnisse, die wir nachher zusammen diskutierten. Am Ende mussten wir voneinander Abschied nehmen, was uns schwerfiel. An unserem letzten Tag in Freiberg besuchten wir mit Herrn Kurze ein Mineralien-Museum und ein Silberbergwerk, das ein Bestandteil des Forschungs- und Lehrbergwerkes der TU Bergakademie und eine angenehme Erfahrung für uns war.
Abschließend ist somit zu sagen, dass die Teilnahme an diesem Camp in Freiberg (Sa.) eine gute Chance und eine wichtige Erfahrung war, wobei wir uns einen guten Überblick über die Verfahrens- und Energietechnik verschafften und nach der Zukunft der Produktionstechnik erkundigten.

Elif Naz Başokur und Evrim Yılmaz