Die Wissenschaftswoche vom 14. bis 16. Januar 2019 am IEL

In der 9. traditionellen Wissenschaftswoche, die dieses Jahr zwischen dem 14. und dem 16. Januar wie gewöhnlich im Schulgebäude veranstaltet wurde, sind viele unterschiedliche Veranstaltungen wie spannende sowie interessante Experimente, informative Konferenzen, unterhaltende Wettbewerbe und Workshops stattgefunden, die den Teilnehmern an unserer Woche sehr viel Spaß gemacht und nebenbei auch Vieles beigebracht haben.

Durch diese 3 Tage hatten die Wissenschaftsinteressierten in unserer Schule und auch andere Schüler aus wissenschaftsorientierten Schulen wie Deutsche Schule Istanbul, Kabataş Erkek Lisesi und Kadıköy Anadolu Lisesi die Chance, an den Konferenzen unserer Gäste teilzunehmen, die sich auf ihre Bereiche bestmöglich spezialisiert haben. Die Konferenz von Prof. Dr. İbrahim Semiz über die Gravitationswellen und die von Prof. Dr. Kerem Can Koçak über die Geheimnisse des Universums und CERN-Experimente waren nur zwei von den 11 hochinteressanten Vorträge, die nahezu bei allen unseren Schülern und auch Lehrern die Neugier geweckt haben.

Außerdem haben die engagierten Schüler aus den oben erwähnten Schulen während der ganzen Wissenschaftswoche die Gelegenheit gehabt, die sorgfältig vorbereiteten wissenschaftlichen Projekte und Versuche ihrer Wissenschaftsgemeinschaften von ihren Schulen auf dem Flur des obersten Stocks auszustellen. Das Vulkanausbruch-Experiment von Kabataş Erkek Lisesi und der von den Schülern der Deutschen Schule Istanbul gebaute bewegliche Roboter gehören zu den vielen faszinierenden Ausstellungen unserer Gäste, die bei allen unseren Schülern große Aufmerksamkeit hervorgerufen haben.

Darüber hinaus hatten die Schüler durch die ganze Wissenschaftswoche die Gelegenheit, ihre Kreativität und Einbildungskraft zu nutzen, indem sie an den amüsanten Workshops wie 3D-Stift und Oobleckpool teilgenommen haben. Interessierte Schüler haben beim 3D-Stift Workshop kreative Figuren und Schriften zufolge ihrer Phantasien gestaltet und währenddessen auch viel Spaß gehabt. Außerdem haben sie beim Oobleckpool Workshop selber ausprobiert, welche Eigenschaften im Sinne von Aggregatzuständen diese nichtnewtonische Flüssigkeit namens Oobleck in unterschiedlichen Umständen hat. Während die Schüler am Spiel mit Oobleck viel Spaß gehabt haben, haben sie gleichzeitig auch eine ausführliche Erklärung für seine interessanten physikalischen Eigenschaften von unserem Team bekommen. Zudem haben sie beim Heliumkaraoke Workshop viele unvergessliche Erfahrungen gesammelt. Beim Mölkky Workshop haben die Schüler auf dem Schulhof gerne Zeit verbracht, indem sie ihre Sportfähigkeiten mit ihren mathematischen Kenntnissen kombiniert haben.

Überdies haben die Teilnehmer des Orientierung-Wissenschaftswettbewerbs am ersten Tag um den hochwertigen Preis, nämlich den JBL-Lautsprecher, gekämpft und versucht, wissenschaftliche Kodes zu entziffern und sich auf diese Weise schneller als die anderen teilnehmenden Gruppen auf den Weg bis zum Ende des Wettbewerbs zu machen. Des Weiteren haben viele Schüler am Dienstag und Mittwoch an den spannenden Kahoot-Wettbewerben teilgenommen und ihr Bestes gegeben, um von unserem Team sorgfältig ausgewählte Fragen schneller als die anderen Teilnehmenden richtig zu beantworten. Während die Schüler die Fragen beantworteten, die die Schüler auf ihr allgemeines wissenschaftliches Wissen sowie auf ihre Allgemeinbildung geprüft haben, herrschte eine angenehme Konkurrenz und eine freundliche Stimmung zwischen den Teilnehmenden.

Neben allen diesen unterhaltsamen Veranstaltungen ist noch ein unentbehrlicher Bestandteil unserer herkömmlichen Wissenschaftswoche erwähnenswert, nämlich unsere sensationellen Experimente, die auch dieses Jahr unsere Woche wesentlich spannender gemacht und dabei die Interessen der meisten Schüler erregt haben. An dieser Stelle haben wir den Chemie-Lehrern unserer Schule Frau Hülse und Herrn Schmidt viel zu verdanken, da sie uns bei der Vorbereitung der Experimente sehr viel geholfen und uns in den Durchführungen genauso viel beraten haben. Bei den harmlosen Experimenten wie Aktivkohle und Cola haben die Schüler die Möglichkeit gehabt, selber den Versuch in kleinen Gruppen durchzuführen und das Arbeiten im Labor selber auszuprobieren. Nachdem die Schüler unter Überwachung unseres Teams den Versuch erfolgreich durchgeführt haben, hat unser Team den teilnehmenden Schülern den chemischen Hintergrund des Versuchs sowohl auf Deutsch als auch auf Türkisch ausführlich und verständlich erklärt und dabei auch versucht, zu zeigen, dass Wissenschaften auch Spaß machen. Andererseits wurden die eher gefährlicheren Experimente wie z.B. Elefantenzahnpasta, Pharaoschlange und 2-Propanolverbrennung von unserem erfahrenen Team vorgeführt, während es eben von unserem Team zweisprachig erklärt wurde, wie die beobachteten Effekte am Ende jeweiliger Experimente chemisch zustande gekommen sind. Außerdem wurden die gefährlichsten Experimente wie z.B. verbrennendes Gummibärchen und Verbrennung von Magnesiumband ausschließlich von unseren Lehrern durchgeführt und wiederum von unserem Team erklärt.

Außer diesen interessanten chemischen Experimenten wurde noch am Dienstag ein physikalischer Versuch namens ,,Leuchtende Gurke’’ von unserem Physik-Lehrer Herrn Durst durchgeführt. Aufgrund des glänzenden und atemberaubenden Effekts der eingelegten Gurke bestand ein sehr großes Interesse an diesem Experiment sowohl seitens der Schüler als auch der Lehrer. Bevor das spannende Experiment wegen der Gefahr von einer Lehrkraft durchgeführt wurde, hat unser Team den Zuschauern den physikalischen sowie den chemischen Hintergrund des Versuchs gründlich sowohl auf Deutsch als auch auf Türkisch erklärt.

Can Güner 11/B 635