MINT-EC Medizinphysik Camp vom 21. bis 25. September in Regensburg

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In dem Zeit­raum vom 21. bis zum 25. Sep­tem­ber haben Dila­ra Türk­men und Arda Özgür an dem MINT-EC Medizinphysik/Biophysik Camp in Regens­burg teil­ge­nom­men.

    
Unser Camp über Medizinphysik/Biophysik hat in Regens­burg statt­ge­fun­den. Regens­burg ist eine schö­ne und his­to­ri­sche Stadt in Bay­ern. Wäh­rend des Camps haben wir die Mög­lich­keit bekom­men, sowohl unser fach­li­ches Wis­sen wei­ter zu ent­wi­ckeln, als auch man­che Unter­su­chungs­me­tho­den der Medi­zin selbst aus­zu­pro­bie­ren. Die ein­zel­nen Work­shops fan­den haupt­säch­lich an der Uni­ver­si­tät Regens­burg und im nahe­ge­le­ge­nen Uni­kli­ni­kum statt.


Am ers­ten Tag sind wir in den Regens­burg Bio­park (in der Uni­ver­si­tät) gegan­gen. Dort hat uns Dr. Tho­mas Dief­ent­halt einen Vor­trag über den Zusam­men­hang von Medi­zin mit ande­ren bio­lo­gi­schen und che­mi­schen Gebie­ten gehal­ten hat. Dabei hat er her­aus­ge­stellt, wel­chen Stel­len­wert die Gen­tech­nik, die Lebens­wis­sen­schaf­ten und die Revo­lu­ti­on in der Dia­gnos­tik hat. Mich hat beson­ders fas­zi­niert, wie der Herz­in­farkt Schnell-Test erfun­den wur­de und wie die Medi­ka­men­te gen­tech­nisch her­ge­stellt wur­den.
Am nächs­ten Tag haben wir uns mit Phy­sik beschäf­tig, wobei uns ein Phy­sik­leh­rer der Uni­ver­si­tät beglei­te­te. Im Phy­sik­la­bor der Uni­ver­si­tät erfuh­ren wir, wel­chen wich­ti­gen Ein­fluss die Phy­sik auf die hoch­ent­wi­ckel­ten Gerä­te der Medi­zin hat. Im Anschluss haben wir Pro­gram­mie­ren gelernt und mit Ardui­no gear­bei­tet.


Die Zeit, die wir am Uni­kli­ni­kum ver­bracht haben, war für uns Teil­neh­mer am span­nends­ten. Am Vor­mit­tag hiel­ten Pro­fes­so­ren Vor­trä­ge über Nukle­ar­me­di­zin. Dabei stell­ten sie uns die unter­schied­li­chen Unter­su­chungs­me­tho­den mit den dazu not­wen­di­gen Gerä­ten vor. Dazu zähl­ten die Strah­len­the­ra­pie, CT, Lie­ne­ar­be­schleu­ni­ger, das MRT. Dadurch haben wir sowohl Infor­ma­tio­nen bekom­men, wie die­se Gerä­te funk­tio­nie­ren, als auch wel­chen Ein­fluss die Phy­sik auf die Medi­zin hat. An die­sem Vor­trag hat mir beson­ders gefal­len, dass wir vie­les erfah­ren haben, was wir in der Schu­le nor­ma­ler­wei­se in die­ser Form nicht ler­nen könn­ten.
Hin­ter­her haben uns Ärz­te in klei­ne Grup­pen auf­ge­teilt und uns auf den Sta­tio­nen im Uni­kli­ni­kum beglei­tet. In die­sen Grup­pen haben wir unser eige­nes EKG geschrie­ben, uns mit dem Ultra­schall unter­sucht und an einem Modell die Endo­sko­pie aus­pro­biert. Die­se pra­xis­na­he Ein­füh­rung war für mich sehr nütz­lich, da es mir den Sach­ver­halt sehr ver­an­schau­lich­te.
Am letz­ten Tag sind wir in das Che­mie­la­bor der Uni­ver­si­tät Regens­burg gegan­gen. Dort haben wir eine Ein­füh­rung in die phar­ma­zeu­ti­schen Grund­la­gen­ar­beit bekom­men. Im Anschluss haben wir expe­ri­men­tell Sal­ben her­ge­stellt, Wirk­stof­fe der Schmerz­ta­blet­ten unter­sucht und Inhalts­stof­fe der Tablet­ten nach­ge­wie­sen.
Abschlie­ßend lässt sich fest­hal­ten, dass die­ses MINT-Camp in Regens­burg mich sehr fas­zi­niert, weil es mein schon vor­han­de­nes natur­wis­sen­schaft­li­chen Inter­es­se bestärkt, mich sach­lich wei­ter­ent­wi­ckelt hat und mich vie­le Erfah­run­gen hat machen las­sen.