Teilnahme am PAD-Programm vom 16.08. bis zum 14.09.2019

In den letz­ten Som­mer­fe­ri­en habe ich Dank des PAD-Pro­gram­mes viel Unver­gess­li­ches erlebt. In dem Zeit­raum vom 16.08 bis 14.09.2019  war ich in Deutsch­land und zwar in vie­len Städ­ten. Jeden Tag hat­ten wir ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm. Ich habe mit mei­ner Grup­pe einen unfass­ba­ren Monat ver­bracht.

Im Rah­men des Pro­gramms waren wir mit Jugend­li­chen aus 90 unter­schied­li­chen Län­dern zusam­men. Unse­re Brü­cken­spra­che war Deutsch. Wäh­rend mei­nes vier­wö­chi­gen Deutsch­land­auf­ent­halts hat­te ich die Mög­lich­keit, vie­les über ande­re Kul­tu­ren zu erfah­ren und unse­re inter­kul­tu­rel­le Kom­pe­tenz aus­zu­bau­en. Aktu­ell habe ich immer noch Kon­takt zu Jugend­li­chen aus ganz unter­schied­li­chen Län­dern. Ohne PAD wäre mir dies nicht mög­lich.

Unse­re Rei­se hat in der ehe­ma­li­gen Haupt­stadt Deutsch­lands ange­fan­gen. In Bonn haben wir ein­an­der und die Stadt ken­nen­ge­lernt. Sich in klei­nen Grup­pen selbst­stän­dig zu ori­en­tie­ren, bei einer Stadt­ral­ley zusam­men neue Infor­ma­tio­nen über die Geschich­te, Kul­tur der Stadt durch Abfra­gen eines Pas­san­ten zu bekom­men, sind nur ein paar Bei­spie­le von mei­nen Erleb­nis­sen.
In den wei­te­ren zwei Wochen war ich bei mei­ner Gast­fa­mi­lie in Wol­fen­büt­tel. In mei­ner Fami­lie habe ich das Fami­li­en­le­ben und die gezeig­te Hilfs­be­reit­schaft sowie die Kul­tur ken­nen­ge­lernt. Mit mei­ner Gast­schwes­ter habe ich die „gro­ße Schu­le“ besucht, wo wir an Unter­richt teil­ge­nom­men hat­ten. Alle unse­re Fami­li­en waren so gast­freund­lich und nett, dass wir uns wie zu Hau­se gefühlt haben.
Nach die­sen zwei Wochen waren wir wie­der mit unse­rem Rei­se­lei­tungs­team unter­wegs. Als wir in Ber­lin ange­kom­men sind, waren wir einer­seits trau­rig, dass wir uns von unse­ren Fami­li­en ver­ab­schie­den muss­ten, ande­rer­seits glück­lich, dass wir uns wie­der getrof­fen haben. In der Haupt­stadt Ber­lin haben wir über die Geschich­te Deutsch­lands viel erfah­ren und dar­über auch viel in der Grup­pe dis­ku­tiert. Wir waren in dem Reichs­tag, am Check-Point Char­lie und wir haben uns Über­res­te der Ber­li­ner Mau­er ange­se­hen.
In der letz­ten Woche sind wir nach einer lan­gen Fahrt in Mün­chen ange­kom­men. Wir waren auf der Zug­spit­ze, Deutsch­lands höchs­tem Berg, im Schloss Neu­schwan­stein, in der Alli­anz-Are­na und noch am Eib­see.
Da von allen in der Grup­pe ein Stu­di­um in Deutsch­land ange­strebt wird, haben wir in all die­sen Städ­ten, beson­ders in Mün­chen, vie­le Uni­ver­si­tä­ten besucht und dadurch vie­le Infor­ma­tio­nen bekom­men.
Obwohl manch­mal ab und zu man­che Pro­ble­me auf­ka­men, war PAD der aller­bes­te Monat unse­res Lebens. Wir haben mit die­sem brei­ten Ange­bot vie­le Erfah­run­gen gesam­melt, unse­ren Hori­zont erwei­tert und einen Ein­blick in das Leben in Deutsch­land gewon­nen.

Ich möch­te mich herz­lich für die­se Chan­ce bedan­ken.

Demet Kaya­baş 11B (789), im Janu­ar 2020