Wiederzertifizierung des Istanbul Erkek Lisesi als MINT-EC-Schule

Eine gute Nach­richt in schwie­ri­gen Zei­ten: Das Istan­bul Erkek Lise­si wur­de erneut als MINT-EC-Schu­le zer­ti­fi­ziert und die Mit­glied­schaft im natio­na­len Excel­lence-Schul­netz­werk MINT-EC um vier Jah­re ver­län­gert.

Mit die­ser Zer­ti­fi­zie­rung wird deut­lich, „dass das Istan­bul Erkek Lise­si eine gute MINT-EC-Schu­le mit hohem Qua­li­täts­ni­veau ist“, an der die MINT-Bil­dung auch wei­ter­hin „einen hohen Stel­len­wert […] ein­nimmt“ und als „eine akti­ve Netz­werk­schu­le“ gel­ten kann, die den­noch „bestrebt [ist], sich stets wei­ter­zu­ent­wi­ckeln“, wie es im Zer­ti­fi­zie­rungs­schrei­ben heißt.

Beson­ders für das IEL als nicht­deut­sche Schu­le im Aus­land bie­tet die­se Zer­ti­fi­zie­rung ein­zig­ar­ti­ge Chan­cen.  Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen auf der einen Sei­te ihren Wis­sens­durst nach natur­wis­sen­schaft­li­chen Pro­ble­men stil­len und gleich­zei­tig ihre sprach­li­chen Fähig­kei­ten in den MINT-Camps ver­bes­sern. Neben dem wis­sen­schaft­li­chen Fach­wis­sen, wel­ches die Schü­le­rin­nen und Schü­ler von Exper­ten erlan­gen, bie­ten die­se MINT-Camps noch wei­te­re Mög­lich­kei­ten: Der kul­tu­rel­le Aus­tausch, das Sam­meln von Kon­tak­ten und der Ein­blick in das deut­sche Hoch­schul­we­sen wei­sen den teil­neh­men­den Schü­le­rin­nen und Schü­lern Chan­cen auf, die Bil­dung bie­tet, um ihre Zukunft selbst gestal­ten zu kön­nen.

Die Zer­ti­fi­zie­rung zur „MINT-EC Schu­le“ ist für das IEL eine hohe Aus­zeich­nung, da es welt­weit nur drei Aus­lands­schu­len gibt, die die­sen Titel tra­gen dür­fen.

Ver­schie­de­ne Anstren­gun­gen, die das IEL unter­nom­men hat, wur­den im Rah­men des Zer­ti­fi­zie­rungs­pro­zes­ses beson­ders her­vor­ge­ho­ben, so zum Bei­spiel:

    • die Maß­nah­men zur Spit­zen­för­de­rung in den Fächern Mathe­ma­tik und Phy­sik in Koope­ra­ti­on mit der TU Kai­sers­lau­tern,
    • die Robo­tik-AG, die der Brei­ten- und Spit­zen­för­de­rung die­ne sowie
    • die viel­fäl­ti­gen Koope­ra­tio­nen mit Part­nern aus Wirt­schaft und Wis­sen­schaft, die vor allem der Stu­di­um- und Berufs­ori­en­tie­rung för­der­lich sei­en.

Auch in der Zukunft sind wei­te­re Maß­nah­men wie der Aus­bau von För­der­maß­nah­men in den Fächern Bio­lo­gie und Che­mie in Form von wett­be­werbs­vor­be­rei­ten­den AGs sowie ein gene­rel­ler Aus­bau von Fort­bil­dun­gen und die kon­zep­tio­nel­le Wei­ter­ent­wick­lung der digi­ta­len Bil­dung am IEL geplant, um dem gefor­der­ten mathe­ma­tisch-natur­wis­sen­schaft­lich-tech­ni­schen Schul­pro­fil einer MINT-EC-Schu­le zu ent­spre­chen.

Die­se Anstren­gun­gen, ins­be­son­de­re die Teil­nah­me der Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie der Lehr­kräf­te an den zahl­rei­chen MINT-Camps sind natür­lich ohne die Unter­stüt­zung einer Viel­zahl an Betei­lig­ten nicht mög­lich. Ein beson­de­rer Dank gilt an die­ser Stel­le der Schul­stif­tung des IEL, die – in enger Koope­ra­ti­on mit MINT – erst die finan­zi­el­len Rah­men­be­din­gun­gen schafft, die die­sen regen Aus­tausch ermög­li­chen.

Nun gilt es das natur­wis­sen­schaft­li­che Ange­bot zu erwei­tern und aus­zu­bau­en, damit dem IEL auch in vier Jah­ren erneut die­ses Zer­ti­fi­kat zuge­spro­chen wird.