“Das Leben der Anderen” – Projektarbeit im Online-Unterricht

Lie­be Schüler*innen und Lehrer*innen des IEL,

unse­re Klas­se, die 9E, hat wäh­rend des Online-Unter­richts ein Film­pro­jekt gemacht. In die­sem Grup­pen­pro­jekt ging es dar­um, dass wir einen deut­schen Film unse­rer Wahl anschau­en und eine Ana­ly­se dazu schrei­ben, um über das Ver­ständ­nis des Films hin­aus sowohl die deut­sche Kul­tur und Geschich­te bes­ser ken­nen­zu­ler­nen als auch, unse­re Deutsch­kennt­nis­se zu ver­bes­sern.

Unse­re Grup­pe hat den Film „Das Leben der Ande­ren“ ange­schaut und nach dem Vor­schlag unse­res Leh­rers ver­sucht, mit eini­gen Schau­spie­lern des Films in Kon­takt zu tre­ten, um mit ihnen ein Inter­view füh­ren zu kön­nen. Wir möch­ten als Ers­tes Mar­ti­na Gedeck, Mat­thi­as Bren­ner und Tho­mas Thie­me dafür dan­ken, dass sie unse­re Inter­view­bit­te akzep­tiert und damit unser Film­pro­jekt ver­schö­nert und eine ganz beson­de­re Note ver­lie­hen haben. Wir möch­ten auch unse­rem Leh­rer, Jochen Schä­fer, dafür dan­ken, uns die Mög­lich­keit gege­ben zu haben, die­ses ange­neh­me Film­pro­jekt durch­zu­füh­ren, und dafür, dass er uns bei dem Pro­jekt und den Inter­views sehr gehol­fen hat.

Viel Spaß beim Lesen unse­rer Ergeb­nis­se!

Elif Inci Kalen­der, Enes Ata­soy, Şeb­nem Kılı­ç­ka­ya

„Manch­mal braucht es nur eine klei­ne Spur, manch­mal braucht es nur, dass man sei­nen eige­nen Blick­win­kel ein biss­chen ver­än­dert.“ (Mat­thi­as Bren­ner). Man kann den Film so gut und pas­send zusam­men­fas­sen. „Das Leben der Ande­ren“ ist nicht nur ein geschicht­li­cher Film über die Ber­li­ner Mau­er und die DDR, son­dern er ist auch ein Film, der uns zeigt, dass man sich, sei­ne Gedan­ken und sei­ne Lebens­phi­lo­so­phie ver­än­dern kann. Georg Drey­manns und Gerd Wies­lers dra­ma­ti­sche Ver­än­de­rung im Lau­fe des Fil­mes erin­nert uns an die Momen­te und Ereig­nis­se, die uns sehr geprägt haben und damit „unse­re klei­nen Spu­ren“ waren. In mei­nen Augen kön­nen alle Men­schen sich ver­än­dern, alle haben die Chan­ce, ein bes­se­res Selbst zu haben.

In einem Ted­Talk habe ich gelernt, dass unse­re Gehir­ne sich regel­mä­ßig ver­än­dern bzw. ent­wi­ckeln, neue Neu­ro­nen (Gehirn­zel­len) bil­den, sogar wenn wir schon erwach­sen sind, und – am wich­tigs­ten – dass wir die Kon­trol­le über die­se Ver­än­de­run­gen haben, dass wir unse­re Gehir­ne zur Ver­än­de­rung ani­mie­ren kön­nen, dass wir „unse­re eige­nen Blick­win­kel ver­än­dern“ kön­nen und das ist das Fas­zi­nie­ren­de. Das alles beweist, dass wir einen frei­en Wil­len haben und mit die­sem vie­les schaf­fen kön­nen, was ein wich­ti­ger Aspekt des Mensch­seins ist und des­sen wir uns stän­dig ver­ge­gen­wär­ti­gen soll­ten. Die­se Ver­än­de­rungs­mög­lich­kei­ten füh­ren auch zu fol­gen­den Fra­gen. „Soll­ten Men­schen eine zwei­te Chan­ce haben?“ und „sind wir mora­lisch ver­ant­wort­lich für unse­re vor­he­ri­gen Taten, die wir bereu­en?“ Elif Inci Kalen­der

Hallo an Alle!

Das Film­pro­jekt über „Das Leben der Ande­ren“ war für mich eine inter­es­san­te Erfah­rung. Der Film ent­hält wich­ti­ge Bot­schaf­ten über vie­le Din­ge im Leben, z.B. die Lie­be, und er ist auch ein his­to­ri­scher Film und erzählt von dem Leben in der DDR (einem ehe­ma­li­gen sozia­lis­ti­schen Land). Die Zusam­men­ar­beit mit mei­nen Freun­den war auch eine wich­ti­ge Erfah­rung. Die Ana­ly­se war sehr lang und in vie­len Punk­ten hat­ten wir unter­schied­li­che Mei­nun­gen, des­halb muss­ten wir ler­nen, wie man effek­tiv dis­ku­tiert und sich einigt, obwohl man nicht der glei­chen Mei­nung ist. Schließ­lich waren die Inter­views mit Frau Gedeck und Herrn Bren­ner sehr schön und haben mir Spaß gemacht. Enes Ata­soy

Guten Tag an Alle,

Wäh­rend der Qua­ran­tä­ne haben wir Drei uns mit einem Pro­jekt zum Film „Das Leben der Ande­ren“ beschäf­tigt, um unser Deutsch und unse­re Deutsch­land­kennt­nis­se zu ver­bes­sern. Nach lan­gen Dis­kus­sio­nen haben wir uns ent­schie­den, die Inter­views mit Mar­ti­na Gedeck, Mat­thi­as Bren­ner und Tho­mas Thie­me durch­zu­füh­ren. Nach lan­gen Video­kon­fe­ren­zen haben wir die Inter­views zusam­men­ge­fasst, wie Ihr unten lesen könnt. Wir dan­ken den drei Schauspieler*innen und beson­ders unse­rem Deutsch­leh­rer, Herrn Schä­fer, da er uns immer unter­stützt und gehol­fen hat. Gutes Lesen! Şeb­nem Kılı­ç­ka­ya

Hier fin­det ihr die gesam­ten Inter­views als pdf.