Stromerzeugung durch Sonnenstrahlen

Wie kön­nen Kraft­wer­ke kon­zi­piert wer­den, die ohne CO2-Aus­stoß und Nukle­ar­ab­fäl­le auskommen?

Die­ser Fra­ge ging ich, Ber­ke aus der 11f, in den Som­mer­fe­ri­en nach, als ich an der Ver­an­stal­tung: MINT-EC-Forum zum The­ma „Com­pu­ta­tio­nal and Mathe­ma­ti­cal Mode­ling Pro­gram“ (Solar) teil­ge­nom­men habe. Sie fand als Online-Ver­an­stal­tung statt und ging über zwei Tage.

Am 23.08. begann das MINT-Camp. Gleich zu Beginn wur­de uns Teil­neh­mern der Begriff der mathe­ma­ti­schen Model­lie­rung erklärt, da unse­re „Kern­auf­ga­be“ in die­ser Ver­an­stal­tung die Opti­mie­rung der solar­ther­mi­schen Kraft­wer­ke anhand die­ser Model­lie­rung sein soll­te. Die­ser direk­te Ein­stieg war für mich hoch­in­ter­es­sant, da die­ses The­men­ge­biet mich schon lan­ge inter­es­siert und ich mir auch in die­sem Bereich ein Stu­di­um vor­stel­len kann. Den­noch stell­te ich mir im ers­ten Moment die Fra­ge, wie ich die­se Auf­ga­be lösen könnte.

Bevor wir Teil­neh­mer die­se Opti­mie­rungs­auf­ga­be lösen soll­ten, wur­de uns eine spe­zi­el­le Form von Kraft­wer­ken erklärt: das Fres­nel­kraft­werk. Der Auf­bau und die Funk­ti­ons­wei­se des Fres­nel­kraft­wer­kes war sehr hilf­reich die Auf­ga­be zu lösen. Mit­hil­fe der mathe­ma­ti­schen Model­lie­rung haben wir den Ener­gie­um­satz des Kraft­wer­kes simu­liert und haben ver­schie­de­ne Kraft­werks­pa­ra­me­ter unter­sucht. Die­se Para­me­ter sind zum Bei­spiel der Win­kel zwi­schen den Son­nen­strah­len und dem reflek­tie­ren­den Son­nen­strahl. Durch die mathe­ma­ti­sche Model­lie­rung konn­ten wir die ein­zel­nen Para­me­ter in Abhän­gig­keit zuein­an­der setz­ten und kamen somit zu unse­rem Ergebnis.

Der Umstand, dass die­ses MINT-Camp online durch­ge­führt wur­de, mach­te mich anfangs etwas skep­tisch, da wir das gesam­te letz­te Schul­jahr bereits aus­schließ­lich online Unter­richt in der Schu­le gehabt hat­ten und ich den direk­ten Kon­takt zu mei­nen Mit­schü­lern und den Leh­rern sehr ver­misst habe. Den­noch muss ich sagen, dass die Orga­ni­sa­to­ren sich gro­ße Mühe gege­ben haben, sodass die­se online Ver­an­stal­tung zu einem gro­ßen Erfolg wur­de: Wir haben unter­schied­li­che online-Tools ken­nen­ge­lernt und konn­ten Dank die­ser die Auf­ga­be lösen. Natür­lich kommt dies einer Ver­an­stal­tung in Prä­senz nicht gleich, aber unse­re Ergeb­nis­se haben gezeigt, dass es auch auf die­se Art mög­lich ist. Zukünf­tig in mei­nem Berufs­le­ben wer­den bestimmt in die­ser Form vie­le Din­ge erar­bei­tet wer­den, sodass es für mich sehr hilf­reich ist, die­se „online-Erfah­run­gen“ bereits jetzt zu sammeln.

Im All­ge­mei­nen kann ich fol­gen­des zu die­ser MINT-Ver­an­stal­tung sagen: 

Die­ses MINT-Camp war äußerst inter­es­sant und hat mich in mei­ner Stu­di­en­fach­wahl bestärkt. Ver­an­stal­tun­gen wie die­se, die ledig­lich über zwei Tage gehen, geben mir die Mög­lich­keit in ver­schie­de­ne Inhalts­be­rei­che ein­zu­tau­chen, die im schu­li­schen All­tag nicht Ein­zug erhal­ten und geben mir eine sehr gute Ori­en­tie­rung, was mich nach dem Schul­ab­schluss erwar­ten wird. Natür­lich kann mir eine Ver­an­stal­tung über zwei Tage allein nicht mei­ne Zukunfts­ent­schei­dun­gen abneh­men, aber zumin­dest kann ich in mei­nen Vor­stel­lun­gen bestärkt wer­den. Des­halb kann ich allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern nur emp­feh­len an einer Ver­an­stal­tung wie die­se teilzunehmen.