Liebe schwarz-gelbe Schulgemeinschaft,

ein außer­ge­wöhn­li­ches Semes­ter ist zu Ende gegan­gen, ein Semes­ter, das wir alle nicht ver­ges­sen wer­den. Ein hal­bes Jahr Unter­richt aus der Fer­ne, ohne den per­sön­li­chen Kon­takt und so wich­ti­gen Aus­tausch zwi­schen Leh­rern und Schü­lern, zwi­schen den Klas­sen­ka­me­ra­den und den Kol­le­gen, ohne die Nähe der Freun­de und Vertrauten.

Ich bedan­ke mich bei der gan­zen Schul­ge­mein­schaft dafür, dass wir wie bereits in den ers­ten Mona­ten der Pan­de­mie zusam­men­ge­hal­ten und uns gegen­sei­tig unter­stützt haben.

Mein beson­de­rer Dank gilt den Leh­re­rin­nen und Leh­rern, die einen hoch­wer­ti­gen Fern­un­ter­richt ange­bo­ten und die Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit Enga­ge­ment und Opti­mis­mus beglei­tet haben. Eini­ge unter ihnen kamen im Som­mer neu an unse­re Schu­le. Sie konn­ten noch kei­nen unse­rer Schü­le­rin­nen und Schü­ler per­sön­lich ken­nen­ler­nen und haben noch kei­ne ein­zi­ge Stun­de in unse­rem beson­de­ren Schul­ge­bäu­de unterrichtet.

Lie­be Schü­le­rin­nen und Schü­ler, ihr habt unse­re beson­de­re Aner­ken­nung dafür ver­dient, wie ihr unter teil­wei­se sehr schwie­ri­gen Bedin­gun­gen von zuhau­se aus dem Unter­richt gefolgt seid. Wir waren beein­druckt von eurer Moti­va­ti­on und euren tol­len Leis­tun­gen. Wir sind sehr stolz auf euch. Hal­tet durch, so lan­ge es die Pan­de­mie erfor­der­lich macht! Lasst nicht nach und behal­tet eure Moti­va­ti­on! Im kom­men­den Semes­ter wer­den wir euch wie­der in der Schu­le unter­rich­ten kön­nen, wenn nicht gleich zu Beginn, dann spä­ter im Semes­ter. Dar­auf hof­fe ich, dar­auf hof­fen wir alle. Und davon bin ich überzeugt.

Ich wün­sche allen erhol­sa­me Ferien.

Rolf Ben­nung

Lei­ter der Deut­schen Abteilung

Eine Zwei oder eine Drei? — MINT-EC: HPI-Camp Informatik

Eine komi­sche Fra­ge, oder? Für uns im All­tag, scheint die­se Fra­ge ein­fach zu beant­wor­ten zu sein, da wir die Zah­len als Zif­fern ver­ste­hen. Eini­ge Infor­ma­ti­ker kön­nen die­se Fra­ge jedoch anders beant­wor­ten: Wenn sie ver­su­chen anhand von künst­li­cher Intel­li­genz (KI) den Unter­schied zwi­schen Zif­fern hand­schrift­lich geschrie­be­ner Zei­chen zu erken­nen. Hier­zu spie­len die Klei­nig­kei­ten wich­ti­ge Rollen.

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Wir trauern um unseren Schüler Ege Ilgaz Yüksel, der bei dem schweren Erdbeben vor Izmir seinen Tod gefunden hat – Huzur içinde uyu, Ilgaz!

Lie­ber Ilgaz,

„Wer im Gedächt­nis sei­ner Lie­ben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer ver­ges­sen wird.“ (Imma­nu­el Kant)

Wir alle sind fas­sungs­los, dass du so plötz­lich und voll­kom­men uner­war­tet von uns gegan­gen bist. Wir wer­den dich nie­mals ver­ges­sen. Ich erin­ne­re mich noch sehr gut an unse­re Deutsch­stun­den, in denen wir immer viel Spaß mit­ein­an­der hat­ten. Unver­ges­sen sind die Momen­te, in denen du, ohne es zu mer­ken, Fran­zö­sisch mit mir gespro­chen hast, denn die­se Spra­che hat­test du in der Grund­schu­le flie­ßend gelernt. Du warst unheim­lich schnell für eine Sache zu begeis­tern und zu moti­vie­ren, was den Unter­richt sehr berei­chert hat. So fällt mir dei­ne Begeis­te­rung über far­bi­ge Arbeits­blät­ter ein, für die du dich immer sehr herz­lich bedankt hast. Und ich den­ke zurück an die Gesprä­che über dei­ne Haa­re, denn dei­ne unbän­di­gen Locken waren zwei­fels­oh­ne eines dei­ner Mar­ken­zei­chen. Dazu kamen dein ver­schmitz­tes Grin­sen und dein Humor. Vor allem über dich selbst konn­test du sehr viel lachen und auch ande­re damit zum Lachen brin­gen. Dei­ne lie­bens­wer­te Art, dei­ne Hilfs­be­reit­schaft und dein Sinn für Humor wer­den uns allen sehr fehlen.

Wir möch­ten Ilgaz‘ Vater unser tief­emp­fun­de­nes Mit­ge­fühl aus­spre­chen, denn er hat durch das Erd­be­ben nicht nur sei­nen gelieb­ten Sohn, son­dern auch sei­ne Toch­ter und sei­ne Ehe­frau ver­lo­ren. Es ist unmög­lich hier­für pas­sen­de und trös­ten­de Wor­te zu finden.

Huzur için­de uyu, Ilgaz!

Für die Deut­sche Abtei­lung des IEL.

Cor­ne­lia Sezgin

“Das Leben der Anderen” – Projektarbeit im Online-Unterricht

Lie­be Schüler*innen und Lehrer*innen des IEL,

unse­re Klas­se, die 9E, hat wäh­rend des Online-Unter­richts ein Film­pro­jekt gemacht. In die­sem Grup­pen­pro­jekt ging es dar­um, dass wir einen deut­schen Film unse­rer Wahl anschau­en und eine Ana­ly­se dazu schrei­ben, um über das Ver­ständ­nis des Films hin­aus sowohl die deut­sche Kul­tur und Geschich­te bes­ser ken­nen­zu­ler­nen als auch, unse­re Deutsch­kennt­nis­se zu verbessern.

Unse­re Grup­pe hat den Film „Das Leben der Ande­ren“ ange­schaut und nach dem Vor­schlag unse­res Leh­rers ver­sucht, mit eini­gen Schau­spie­lern des Films in Kon­takt zu tre­ten, um mit ihnen ein Inter­view füh­ren zu kön­nen. Wir möch­ten als Ers­tes Mar­ti­na Gedeck, Mat­thi­as Bren­ner und Tho­mas Thie­me dafür dan­ken, dass sie unse­re Inter­view­bit­te akzep­tiert und damit unser Film­pro­jekt ver­schö­nert und eine ganz beson­de­re Note ver­lie­hen haben. Wir möch­ten auch unse­rem Leh­rer, Jochen Schä­fer, dafür dan­ken, uns die Mög­lich­keit gege­ben zu haben, die­ses ange­neh­me Film­pro­jekt durch­zu­füh­ren, und dafür, dass er uns bei dem Pro­jekt und den Inter­views sehr gehol­fen hat.

Viel Spaß beim Lesen unse­rer Ergebnisse!

Elif Inci Kalen­der, Enes Ata­soy, Şeb­nem Kılıçkaya

„“Das Leben der Ande­ren” – Pro­jekt­ar­beit im Online-Unter­richt“ weiterlesen