MINT-Camp “Automobiltechnik der Zukunft” vom 19. bis 20. April

Wir, Deniz Aydoğan und Ali Doruk Işıldak aus der Klassen 10 D und E, haben am 19. Und 20. April 2018 an der MINT-EC Forum “Automobiltechnik der Zukunft” teilgennommen.

Am 18. April sind wir nach Stuttgart geflogen, dort haben wir mit unserem Betreuer Herrn Bennung getroffen. Dann sind wir für eine kleine schöne Reise nach Heidelberg gefahren. Wir sind auf den Philosophennweg spazieren gegangen und heben den schönen Blick von Heidelberg am Neckar genossen. Danach haben wir die alte Stadt besichtigt. Am Abend waren wir schon in Jugendherberge in Heilbronn.

Am nächsten Tag sind wir in die Hochschule Heilbronn gefahren, und haben andere Teilnehmer der Forum kennengelernt. Nach einer Einführung begann die Workshop “Sehende Autos dank Sensorik und Deep Learning”. Herr Prof. Dr. Nicolaj Stache hat uns die Kleinigkeiten der Sensoren und ihre Funktionsweise beigebracht und erklärt warum Sensoren wichtig für selbst fahrende Autos sind.

Zunächst haben wir gelernt was “Deep Learning” ist, und wozu es benutzt wird. Nachdem wir das Prinzip des Neuralnetzes verstanden hatten, haben wir die Möglichkeit uns mit der Code und “Deep Learning” selbst zu beschäftigen. Wir haben in die Lücken in der von Dr. Stache vorbereiteten Code gefüllt.

Das gefiel uns sehr, weil wir es gut finden zu lernen wenn die theoretische Informationen in Praxis kommen. Nach diesem ersten vollen Tag haben wir mit interessante Gedanken geschlafen.

Am folgenden Tag erteilten die Doktoranden informative Vorträge über Elektroauto und Messdatenauswertung . Erstens haben wir gelernt, wie die Berufspraxis heute in Unternehmen funktioniert. Dann haben die Doktoranden uns informiert, wie die Messdatenauswertung von Elektroautos durch Simulation und Experimente geschafft werden. Bevor wir mit MATLAB (ein IT-Werkzeug für das technisch-wissenschaftliche Rechner) beginnen zu arbeiten, haben wir über die Berechnung, Simulation und Messdatenauswertung im Produktentstehungprozess gesprochen: Erstens kommt die Idee/ Entwicklungsauftrag, dann hintereinander Entwicklung, Konstruktion und Versuch; Dokumentation und Freigabe; (Auftragsplannung) Produktion; (Logistik) und schließlich Aftersales. Das Ziel war zu verstehen, wie ein Auto Schritt für Schritt hergestellt wurde. Danach wir haben die Benutzeroberfläche von MATLAB und manche Kommandos gelernt. Danach haben wir zusammen die Elektroautos der Hochschule Heilbronn uns angeschaut und mit manchen Ingenieuren über Umrüstung gesprochen. Sie haben uns gezeigt, welche Teile des Autos (z.B. Motor, Batterien, Lader, Wandler, etc.) sie verändert haben und die Kapazitäten dieser Geräte. Dann haben die Doktoranden uns 3 Aufgaben gegeben und um diese Aufgaben zu lösen, haben wir zu dritt den Messlaptop, der in einem Elektroauto gelagert ist, beobachtet und dann mithilfe diesen Daten über MATLAB gearbeitet. Das Ziel war zu plotten; die Höhenprofil über die Zeit, die Leistung über die Zeit und als letztens müssten wir den Energieverbruach des Autos berechen. Nachdem wir mit diesen Aufgaben fertig gewesen waren, sind wir nach Bosch Engineering gefahren. Eine Ingenieurin hat uns in der Bosch Engineering herumgeführt und wir hatten die Chance zu sehen, wie und in welcher Umgebung ein Ingenieur arbeitet. Wir haben also gesehen, wie ein Elektroauto kontrolliert und getestet werden. Nach der Reise zur Bosch Engineering sind wir nach der Schule zurückgefahren und dort eine kleine Feedback gegeben. Dann haben wir uns verabschiedet.

Abschließend kann man sagen, dass dieses Camp sehr informativ und hilfreich für uns war, um zu verstehen, wie ein Ingenieur (mit welcher Geräte, Umgebung, Daten, etc.) arbeitet und wie ein Elektroauto hergestellt wird. Diese Erfahrung war für uns wichtig, da wir einen guten Überblick über Automobiltechnik der Zukunft verschaffen haben.

 

DSD II

Die DSD II-Diplome können ab Donnerstag, 17. Mai 2018, bei Frau Aydin im Abiturzimmer gegen Vorlage des Personalausweises abgeholt werden.