Mint-Camp: Astroteilchenphysik (22-27.10.17)

Wir, Schüler aus der Klasse 12 A und C haben an dem Mint-Camp in Berlin auf dem Gelände des DESYs (Deutsches Elektronensynchrotron) teilgenommen. Am ersten Tag hatten wir Masterclasses (von Sachexperten erteilte interaktive Vorträge) über das Standardmodell der Physik, wodurch wir den ersten Einblick in die Welt der Teilchenphysik gewonnen haben. Anschließend hatten wir die Möglichkeit, den PITZ (die Bau- und Testanlage der Photoinjektoren) zu besichtigen, welche nach der erfolgreichen Produktion in anderen Beschleunigern benutzt werden. Die Anlage ist ein- oder zweimal pro Jahr für Besucher offen, da Teste in der verbleibenden Zeit durchgeführt werden müssen und die während der Teste erzeugte elektromagnetische Strahlung lebensgefährlich ist.

Am nächsten Tag haben wir den Aufbau von dem Atlas-Detektor am CERN gelernt und haben uns mit der Analyse von den Daten aus den Experimenten am LHC beschäftigt. Wir haben die verschiedenen Elementarteilchen, welche im Standardmodell vorkommen, mithilfe von den Spuren, die durch die Kollusion von zwei aufeinander geschossenen Protonenpaketen entstehen und von den verschiedenen Detektoren im Atlas aufgezeichnet werden, identifiziert. Diese Praxis hat unser theoretisches Wissen, das uns vermittelt wurde, befestigt. Danach sind wir nach Berlin gefahren und hatten eine Führung in der Innenstadt um die Sehenswürdigkeiten bekommen. Darauf folgte ein gemütliches Abendessen. Durch diese Aktivitäten wurde möglich, die Beziehungen zu unseren Freund/innen zu vertiefen.
Am dritten Tag haben wir ein Lego-Modell von Atlas mit Hilfe von Studenten von der Humboldt Universität aufgebaut, was zur Veranschaulichung der einzelnen Detektorteilen genutzt hat. Außerdem war dieses Modell ein Hilfsmittel für uns bei dem Erklärvideo, das wir über die Funktionsweise vom Atlas-Detektor gedreht haben.
Am darauf folgenden Tag erteilten die Doktoranden, die an dem ICE-Cube Projekt beteiligt sind, informative Vorträge in englischer und deutscher Sprache über den am Südpol stationierten Detektor. Das Ziel vom Experiment ist, die hochenergetischen kosmischen Neutrinos zu finden und nach einer Quelle von diesen zu suchen. Des Weiteren haben zwei Wissenschaftler von ihren Erfahrungen und den Arbeitsbedingungen am Südpol berichtet. Somit haben wir neben den finanziellen Aspekten der Forschung auch von dem Aufwand der Wissenschaftler in internationalen Forschungsanlagen erfahren.
Am letzten Tag haben wir selber eine Nebelkammer gebaut, die uns ermöglichte, die Spuren der die Kammer durchdringenden Elementarteilchen mit bloßem Auge zu sehen. Wie bei dem Atlas-Experiment haben wir die verschiedenen Spurarten (geradlinig, gekrümmt, kaskadenförmig, usw.) und deren Eigenschaften analysiert und versucht, mithilfe von diesen auf die Teilchen und ihre Energien zu schließen. Zuletzt haben wir uns unser Erklärvideo angeschaut und uns voneinander verabschiedet.

Abschließend kann man sagen, dass dieses Camp sehr informativ und hilfreich für uns war, um zu verstehen, wie und woran die Wissenschaftler bei den Experimenten am CERN und Ice-Cube arbeiten. Unser Interesse an der Physik hat sich vermehrt, weil wir wegen der Größe der Themen erstaunt waren, die noch erforscht werden sollen und über die wir zurzeit sehr wenig wissen.

MINT-EC-Camp Prototypenentwicklung in Freiberg (Sa.) vom 18. bis 22. September 2017

Am Anfang dieses Schuljahrs bzw. in der ersten Woche der Schule hatten wir, Elif Naz Başokur und Evrim Yılmaz aus der Klasse 12/A, die Gelegenheit, im Rahmen des MINT-EC-Camps Prototypenentwicklung Freiberg (Sa.) einen guten Einblick in den Studiengang Verfahrens- und Energietechnik zu erhalten und gleichzeitig praktische Erfahrungen zu sammeln.

Nach unserer Ankunft in Deutschland bzw. in Leipzig fuhren wir unter Begleitung unseres Lehrers Herr Kurze zu dem Pi-Haus in Freiberg, die Jugendherberge der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, wo wir schon einige der Teilnehmenden kennenlernten.
Am folgenden Tag lernten wir den Rest der Gruppe kennen und fuhren in die TU Bergakademie, wo wir nach kurzer Begrüßung von dem sogenannten additiven Fertigungsverfahren, auch 3D-Druck genannt, Kenntnis erhielten und in Zweierteams unsere ersten Ideen entwickelten und Skizzen eigener Prototypen entwarfen. Um dafür ein Verständnis zu bekommen, besuchten wir das Zentrum des 3D-Druck im Rahmen der TU Bergakademie , wo wir die Materialien und die 3D-Druck Maschinen untersuchten.
Am nächsten Tag modellierten wir unsere eigenen Prototypen mithilfe eines 3D-CAD-Systems, was am Anfang für mich persönlich schwierig war, da ich nie mit einem 3D-CAD-System gearbeitet hatte. Trotzdem bereiteten wir die Modelldaten unseres eigenen Entwurfs für die additive Fertigung auf.

Am dritten Tag fuhren wir zur Firma PTZ-Prototypenzentrum GmbH in Dresden, wo wir unsere fertigen Objekten, deren Fertigung unter Nutzung eines industriellen 3D – Druckers der Firma erfolgt, abholten und das Unternehmen besichtigten. Nach einer lustigen Stadtrundfahrt in Dresden kehrten wir zur TU Bergakademie Freiberg zurück und modellierten dort die geometrisch angepassten Verpackungen unserer Prototypen , die aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen und von der Uni gedruckt wurden.
Zum Abschluss des MINT-EC-Camps präsentierten wir unsere Überlegungen und Ergebnisse, die wir nachher zusammen diskutierten. Am Ende mussten wir voneinander Abschied nehmen, was uns schwerfiel. An unserem letzten Tag in Freiberg besuchten wir mit Herrn Kurze ein Mineralien-Museum und ein Silberbergwerk, das ein Bestandteil des Forschungs- und Lehrbergwerkes der TU Bergakademie und eine angenehme Erfahrung für uns war.
Abschließend ist somit zu sagen, dass die Teilnahme an diesem Camp in Freiberg (Sa.) eine gute Chance und eine wichtige Erfahrung war, wobei wir uns einen guten Überblick über die Verfahrens- und Energietechnik verschafften und nach der Zukunft der Produktionstechnik erkundigten.

Elif Naz Başokur und Evrim Yılmaz

MINT-EC-Camp „(E-)Mobilität“ in Bochum vom 7. bis 10. März 2017

Geschrieben von Nazlı Aybike Boldemir

Wir, Aybike Boldemir aus der Klasse 11/A und Burak Altınbaş aus der Klasse 11/C, hatten die Gelegenheit, in dem letzten Monat bzw. Anfang März an einem MINT-EC-Camp über das Thema Elektromobilität teilzunehmen, das uns nicht nur wegen seiner wissenschaftlichen angebotenen Möglichkeiten, sondern auch wegen seiner sozialen Beiträge sehr gut gefiel.

An dem ersten Tag, nachdem wir nach Deutschland bzw. nach Düsseldorf hingeflogen waren, fuhren wir unter Begleitung unserer Lehrerin Frau Müller zu der Jugendherberge in Bochum, wo wir während des Camps übernachteten und doch für den nächsten Tag auf die anderen Teilnehmenden spannend warteten. Als sie ankamen, lernten wir 20 Schüler uns nämlich kennen und befreundeten uns beinahe sofort, sie waren sehr freundlich.

Nach der Kennenlernrunde fuhren wir zur Produktionswerkstatt des BO-Mobils der Hochschule Bochum, wo wir uns einen Überblick über Verbrennungsmotoren und Solarautos verschafften, einen Blick in die Zukunft warfen, und die Funktionsweise der vorhandenen Technik betrachteten. Um dafür ein Verständnis zu bekommen, zerlegten wir selbst einen kleinen Motor, den wir gruppenweise neu aufbauten.

An dem folgenden Tag besuchten wir die Graf-Engelbert-Schule, wo wir durch die Experimente unseren Horizont über elektromagnetische Induktion, Generatoren, Transformatoren usw. erweiterten. Außer den wissenschaftlichen Praktika-Möglichkeiten fand ich persönlich auch sehr toll, eine deutsche Schule zu sehen und somit sie mit unserer Schule zu vergleichen und die Unterschiede sowie die Ähnlichkeiten zu erkennen.

An dem dritten Tag fuhren wir zur Hochschule Bochum und dort erfuhren wir vom Solarauto-Projekt und wie die Elektromotoren dort genutzt werden. Wie die Solarzellen praktisch funktionieren und wie effektiv das bei welchen Lichtverhältnissen ist, stellten wir im Messversuch selbst nach. Dieser Tag gefiel fast allen MINT-EC-Camp-Schülern besonders gut und ließ uns eine unvergessliche Erfahrung erleben.

Mit einem Besuch bei der Firma Vogelsang Elektromotoren endete die Veranstaltung. Nachdem die Firma von dem Chef vorgestellt worden war, besichtigten wir den Betrieb, sahen viele riesige Motoren und beteiligten uns den Workshops. Am Ende mussten wir voneinander Abschied nehmen, was uns schwerfiel.

Kurz und gut lässt sich sagen, dass die MINT-EC-Camps den Schülern die Möglichkeit bieten, viel Praxis zu machen, wissenschaftlich neue Informationen zu lernen, neue Bekanntschaften zu machen, neue (Lebens-)Erfahrungen zu sammeln und auch die deutsche Kultur besser kennenzulernen.

MINT-EC-Akademie „Informatik“ am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam

Geschrieben von Arzu Gencer

Wir, Arzu Gencer aus 10F, Nihan Şentürk aus 11D und Ömer Alkaya aus 11F nahmen am MINT-EC-Camp Informatik vom 30. März bis 3. April 2017 teil, welches von dem HPI Institut organisiert wurde. Auf dem Camp beschäftigten wir uns mit den Problemen, die bei der Verwendung von Smartboards auftreten.

Am ersten Tag haben wir die Möglichkeit ergriffen, Teilnehmer aus verschiedenen Städten Deutschlands kennenzulernen, und haben schon angefangen, unsere Kenntnisse über Java zu erweitern. Von uns wurde verlangt, dass wir einen einfachen Computerrechner in Zweiergruppen programmieren. Das hat total Spaß gemacht, und wir haben nicht nur von den Betreuern, sondern auch voneinander vieles über die Programmiersprache gelernt.

Am nächsten Tag, nachdem wir zusammen von unserem Hotel zu der Universität gefahren waren, haben wir Aufwärmspiele gespielt, die total entspannend waren . Nach dem Aufwärmen haben wir uns in Gruppen aus 4-5 Teilnehmern für die zukünftige Bearbeitung des Smartboard-Challenge geteilt. Wir haben Reportagen durchgeführt, die uns bei der Feststellung der Probleme von den Smartboards weitergeholfen haben. Dann haben wir in unseren Gruppen die Reportageergebnisse nochmal besprochen und die Probleme zusammengestellt. Der nächste Schritt war das Brainstorming, wo wir Lösungen zu den Problemen entwickelt haben. Danach mussten wir uns für ein Problem beziehungsweise für eine Lösung entschieden, und ein Outline erstellen. Also hatten wir ab da eine Idee wie das Challenge, das wir am nächsten Tag mit unseren Gruppen am Computer zu programmieren angefangen haben, aussehen würde.

Jeden Tag haben wir einen Teil des Tages für unser Projekt verbracht, und den anderen Teil haben wir alle zusammen uns aufgewärmt und Spaß gehabt. Am nächsten Tag, wo wir dann mit Programmieren angefangen haben, haben wir alle bemerkt, dass die Gruppen dem Niveau der einzelnen Gruppenmitgliedern entsprechend eingeteilt waren. Also gab es in jeder Gruppe sowohl Fortgeschrittene als auch Anfänger. Beim Programmieren haben wir nicht nur von den Betreuern, die für uns immer da waren, sondern auch voneinander viel gelernt. Meiner Meinung nach war dann der Höhepunkt die Grillparty! Dann ist leider der letzte Tag gekommen, an dem wir das Challenge, das wir programmiert haben, den anderen Gruppen sowie den Lehrern und Betreuern präsentiert und vorgestellt haben. Wir haben beim Vortrag neben unserem Wissen auch unsere Gefühle und Gedanken über das Camp mit den anderen geteilt.

Die Teilnahme an diesem Camp in Potsdam war eine einzigartige Chance und eine unvergessliche Erfahrung für uns, wobei wir viele neue Leute kennengelernt haben.