Mint-EC-Girls-Camp “Math-Talent-School” vom 21. bis 24. Mai 2019 in Kaiserslautern

Wir, Naz Kaya und Pelin Kara­koyun aus den Klas­sen 11‑D und 11‑B, haben an dem Mint Camp: Math Talent School in Kai­sers­lau­tern teil­ge­nom­men. Am 21. Mai haben wir uns früh am Mor­gen am Istan­bul Flug­ha­fen mit unse­rem Betreu­er Herrn Ben­nung getrof­fen und sind nach Frank­urt geflo­gen. Wir hat­ten viel Zeit vor dem Tref­fen, des­we­gen sind wir zuerst nach Hei­del­berg gefah­ren und haben dort eine klei­ne Tour durch die mär­chen­haf­te Alt­stadt gemacht. Dann sind wir mit dem Auto nach Kai­sers­lau­tern zum Gemein­schafts­zen­trum Tripp­stadt gefah­ren, wo wir wäh­rend des Camps über­nach­tet haben. Nach dem gemein­sa­men Abend­essen hat­ten wir ein Ple­num, wobei wir die ande­ren Teil­neh­mer ken­nen­ge­lernt und uns über den Ablauf des Camps infor­miert haben.

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Mint 400 am 21. und 22. Februar 2019 in Berlin

Die MINT 400 – Das Haupt­stadt­fo­rum, die größ­te Netz­werk­ver­an­stal­tung von MINT-EC-Das natio­na­le Excel­lence-Schul­netz­werk, fand die­ses Jahr am 21. und 22. Febru­ar 2019 in Ber­lin statt. In die­sen Tagen tref­fen sich 400 Schü­le­rin­nen und Schü­ler und 100 Lehr­kräf­te von MINT-EC-Schu­len zum größ­ten ein­mal jähr­li­chen Netz­werk­tref­fen. Wir, Ege Koçal und Ece Tuy­gun, und unse­re Leh­re­rin Frau Bätz­ner haben die­ses Jahr zum ers­ten Mal dar­an teilgenommen.

Am Don­ners­tag­mor­gen sind wir vom Köl­ner Haupt­bahn­hof mit dem ICE zum Ber­li­ner Haupt­bahn­hof gefah­ren. Die Gele­gen­heit ‚mit dem ICE nach Ber­lin zu fah­ren, hat­ten wir, weil wir für die Fach­mes­se Didac­ta in Köln waren. Wir sind dann an die Uni­ver­si­tät der Küns­te Ber­lin, der Haupt­ver­an­stal­tungs­ort von MINT400, gefah­ren. Nach der Begrü­ßungs­ver­an­stal­tung hat­ten wir die Mög­lich­keit, uns bei rund 30 Aus­stel­lern aus Wirt­schaft und Wis­sen­schaft über Stu­di­en- und Berufs­op­tio­nen und Fort­bil­dungs­mög­lich­kei­ten zu infor­mie­ren. Danach wur­den Fach­vor­trä­ge zu vier ver­schie­de­nen The­men gehal­ten, von denen man im Vor­aus einen wäh­len kann. Wir haben uns vor­her den Fach­vor­trag über Supra­mo­le­ku­la­re Che­mie in Was­ser aus­ge­sucht, der unser Inter­es­se geweckt hat­te. Er war über die mole­ku­la­ren Eigen­schaf­ten des Was­sers und deren Ein­fluss auf das Leben.Den Refe­ren­ten haben wir ganz nett gefun­den und ihm mit gro­ßem Inter­es­se zugehört.

An dem zwei­ten Tag von MINT400 haben wir an Work­shops teil­ge­nom­men, die wir uns schon vor der Ver­an­stal­tung aus­ge­sucht hat­ten. Die Haupt­ziel der Work­shops war es, den Teil­neh­men­den dabei zu hel­fen, ihre Inter­es­sen an unter­schied­li­chen Berei­chen von Natur­wis­sen­schaf­ten sowie an Mathe­ma­tik und Infor­ma­tik zu ent­de­cken. Dabei haben wir dem Mot­to der gan­zen Ver­an­stal­tung gefolgt und ver­sucht, neue Kon­tak­te zu schlie­ßen. Vor mei­nem Work­shop habe ich die Gele­gen­heit gehabt, mich auf dem Cam­pus der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin und in ihrer Umge­bung umzu­schau­en. Mein Work­shop hat dar­in bestan­den, dass wir sel­ber eine Flüs­sig­kris­tall­an­zei­ge (LCD) her­ge­stellt haben, nach­dem wir über deren Funk­ti­ons­wei­se infor­miert wor­den waren. Da habe ich einen gro­ßen Spaß gehabt, weil die ande­ren Teil­neh­mer sehr nett waren und auch man vie­les über Che­mie ler­nen konn­te. Nach dem Work­shop hat­ten wir eine kur­ze Frei­zeit, die wir in Ber­lin ver­brin­gen konn­ten. Danach haben wir der Schluss­re­de von MINT400 zuge­hört, bevor wir mit der ICE nach Köln zurück­ge­kehrt sind.

Ins­ge­samt waren die MINT400 und zwei Tage in Ber­lin sehr schö­ne Erfah­run­gen für uns, da wir da unser Wis­sen über Natur­wis­sen­schaf­ten erwei­tern konn­ten und auch freund­li­che Leu­te ken­nen­ge­lernt haben.

Mint-EC-Camp “Chemie rund ums Auto” vom 11. bis 14. Juni 2018

Wir, Batu Muş­tu aus der 10C und Ege Başy­iğit aus der  12E, haben vom 11. Juni bis 14. Juni am MINT-EC-Camp “Che­mie rund ums Auto” in Grün­stadt teil­ge­nom­men. Am 11. Juni früh am Mor­gen haben wir uns am Ata­türk Flug­ha­fen mit unse­rem Betreu­er Herrn Schwarz­kopf getrof­fen und sind nach Frank­furt geflo­gen. Das Tref­fen für das Camp war am Nach­mit­tag und wir hat­ten noch viel Zeit. Des­we­gen sind wir nach Worms gefah­ren und haben die klei­ne  Stadt von Luther und der Refor­ma­ti­on gesehen.

 

Dann sind wir nach Bad Dürk­heim gefah­ren und haben in dem Jugend­haus ein­ge­checkt. Nach dem Tref­fen mit den ande­ren Teil­neh­mern sind wir zusam­men mit dem Zug nach Grün­stadt zum Lei­ni­ger-Gym­na­si­um, wel­ches der Ver­an­stal­ter des Camps war, gefah­ren. Nach der Begrü­ßung durch die Schul­lei­tung hör­ten wir den Vor­trag “Neue Kon­zep­te zur che­mi­schen Nut­zung nach­wach­sen­der Roh­stof­fe”, der von Prof. Dr. Lukas J. Goo­ßen aus der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum gehal­ten wur­de. Wir haben anhand des Vor­trags ver­stan­den, dass es für die Umwelt sehr wich­tig ist, dass man nach­wach­sen­de Roh­stof­fe wie­der mehr nutzt. Dazu hat der Pro­fes­sor uns eini­ge Bei­spie­le aus dem All­tag gege­ben. Wir haben damit auch neue Ideen zum Recy­cling bekommen.
Anschlie­ßend hat­ten wir ein Ple­num, bei dem wir uns bes­ser ken­nen­ge­lernt haben. Danach sind wir mit dem Zug nach Bad Dürk­heim gefah­ren und sind nach einem lan­gen Tag erschöpft ins Bett gefallen. 
Am nächs­ten Tag sind wir nach dem Früh­stück zur TU Kai­sers­lau­tern gefah­ren und hat­ten einen Vor­trag im Bereich “Her­stel­lung und Ein­satz von Spinn­vlies­stof­fen” von Herrn Neit­hart aus der Fir­ma Freu­den­berg. Er hat uns von den Arbeits­be­rei­chen der Fir­ma erzählt und erklärt, dass sie mit Spinn­vlie und ihren eige­nen Tech­no­lo­gien Stof­fe für Bestand­tei­le des Autos ent­wi­ckeln. Wir haben dabei gelernt, wie Inge­nieu­re in der che­mi­schen Ent­wick­lung arbei­ten. Dann haben wir in 3‑er Grup­pen selbst eini­ge Expe­ri­men­te durch­ge­führt, bei denen wir ver­schie­de­ne Kunst­stof­fe her­ge­stellt oder recy­cliert haben. Dabei haben wir gese­hen, dass wir mit ein­fa­chen che­mi­schen Metho­den Kunst­stof­fe erneut nut­zen kön­nen. Wir haben zu den Expe­ri­men­ten auch die che­mi­schen Reak­ti­ons­glei­chun­gen gelernt, mit denen wir unse­re theo­re­ti­schen Kennt­nis­se ver­bes­sert haben. 

Nach dem gemein­sa­men Mit­tag­essen in der Men­sa der TU hat­ten wir einen grö­ße­ren Ver­such, bei dem wir selbst unse­ren Bio­die­sel her­ge­stellt haben. Das haben wir durch die che­mi­schen Reak­tio­nen von Natri­um­hy­dro­xid, Etha­nol und Raps­öl bei beson­de­ren Men­gen und Tem­pe­ra­tu­ren gemacht. Am Ende des Ver­suchs haben wir gese­hen, dass ein Zwirn mit dem Bio­die­sel ver­bren­nen kann, wenn man ein Ende des Zwirns anzün­det. Danach ging es zum Aus­klin­gen des Abends wie­der zurück nach Bad Dürkheim.

Am Mitt­woch sind wir mit dem Shut­tle­bus in die TU Kai­sers­lau­tern gefah­ren. Da wur­de ein Vor­trag über erneu­er­ba­re Ener­gien gehal­ten. Kurz danach haben wir unser eige­nes Auto mit Brenn­stoff­zel­le (aus Was­ser­stoff und Sauer­stoff) auf­ge­baut. Eine Brenn­stoff­zel­le ist eine gal­va­ni­sche Zel­le, die die che­mi­sche Reak­ti­ons­en­er­gie in elek­tri­sche Ener­gie umwan­delt. Nach­mit­tag sind wir zu einer Werks­be­sich­ti­gung von Opel gefah­ren. Als nächs­tes haben wir die Aus­zu­bil­den­den, die bei Opel arbei­ten gese­hen, und wir haben gelernt was sie dort machen. Zum Schluss sind wir zurück ins Jugend­haus gefah­ren und hat­ten dort noch eine kur­ze Feedbackrunde.

Am letz­ten Tag sind wir zum letz­ten mal mit dem Zug zum Gym­na­si­um Grün­stadt gefah­ren. Dort hat jeder kurz ein Vor­trag gehal­ten, der Bezug zu dem The­ma des Mint Camps hat­te. Unse­re Grup­pe hat über die Elek­tro­au­tos gespro­chen. Ege hat über die Elek­tro­au­to­bat­te­rien, und Batu hat über Sta­tis­tik und Co2 Emis­si­on gespro­chen. Zum Schluss haben wir ein all­ge­mei­nes Feed­back über das Mint-EC Camp gegeben.
Nach dem Ablauf des Camps hat­ten wir noch Zeit bis zu unse­rem Flug. Des­halb haben wir mit Herrn Schwarz­kopf noch einen Aus­flug nach Mainz gemacht. Dort haben wir das Guten­berg Muse­um besucht. Johan­nes Guten­berg ist der Erfin­der des moder­nen Buch­drucks mit beweg­li­chen Metall­let­tern, und die­ses Muse­um ist eines der ältes­ten Druck- und Schrift­mu­se­en der Welt. Nach­dem wir die ältes­ten gedruck­ten Bücher gese­hen hat­ten, sind wir zum Flug­ha­fen gefah­ren. Abschlie­ßend kann man sagen, dass Che­mie eine gro­ße Rol­le bei der Zukunft der Auto­mo­bil-ent­wick­lung spielt. Als che­miein­ter­es­sier­te Schü­ler sind wir bei die­sem Camp voll auf unse­re Kos­ten gekommen.

MINT-EC-Camp “Rohstoff- und Entsorgungstechnik” vom 24. bis 27. April

Unse­re Schü­le­rin­nen Betül Eda Çile­siz und Deniz Şen aus der 11. Klas­se haben in Herr Dursts Beglei­tung zwi­schen 24. und 27. April 2018 am MINT-EC-Camp Roh­stoff- und Ent­sor­gungs­tech­nik in Aachen teil­ge­nom­men und haben einen umfas­sen­den Ein­blick in die Welt der Roh­stof­fe bekommen.

Am ers­ten Tag haben sie bei einer Vor­le­sung die Robo­tik im Berg­bau ken­nen­ge­lernt und die Erfah­rung gemacht, einen Robo­ter mit Erken­nungs­sys­tem zu ori­en­tie­ren. Außer­dem haben die Schü­le­rin­nen im Labor und Tech­ni­kum der RWTH Aachen Uni­ver­si­tät beob­ach­tet, wie ein Glas aus Roh­stof­fen vom Gemen­ge bis zur Schmel­ze her­ge­stellt wird. Sie haben in Work­shops bei der Ver­set­zung vom Sand mit­ge­macht und die ein­zel­nen Schrit­te des Recy­clings von Scher­ben erfahren.

An dem nächs­ten Tag haben unse­re Schü­le­rin­nen Betül und Deniz den Tage­bau Ham­bach sowie das Kraft­werk Weis­wei­ler besucht, wo sie gelernt haben, wie Roh­stof­fe, zum Bei­spiel Braun­koh­le, gewon­nen und dann aus ihnen Ener­gie bereit­ge­stellt wird. Durch die­se Exkur­sio­nen haben sie die Chan­ce erhal­ten, einen nähe­ren Blick in das Teil­ge­biet Roh­stoff­kreis­lauf zu wer­fen. Am Ende des Camps haben die Schü­le­rin­nen eine Abschlussprä­sen­ta­ti­on gehal­ten, in der sie ihre neu­en Kennt­nis­se gezeigt haben.

MINT-EC-Camp „Energie” vom 3. bis 6. Juni

Wir, Ecem Mısır und Aysu Kon­yalı aus der Klas­sen 10 F und 12 C, haben am MINT-EC-Camp “Ener­gie” teilgenommen.
Am 3. Juni sind wir mit unse­rem Betreu­er Herrn Kur­ze nach Bre­men geflo­gen. Dann sind wir nach Olden­burg gefah­ren und haben mit den ande­ren Teilnehmer/innen eine Stadt­füh­rung gehabt. Am Abend waren wir schon in der Jugend­her­ber­ge in Oldenburg.
Am nächs­ten Tag sind wir in die Graf Anton Gün­ther Schu­le gefah­ren. Nach einem Auf­takt­vor­trag zu rege­ne­ra­ti­ven Ener­gien und Ener­gie­spei­che­rung haben wir Expe­ri­men­te zu den rege­ne­ra­ti­ven Ener­gien Wind und Solar mit Mes­sun­gen durch­ge­führt. Danach sind wir zum Weser­sta­di­on nach Bre­men gefah­ren und haben eine Sta­di­on­füh­rung mit Schwer­punkt auf die Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen gehabt.
Am fol­gen­den Tag sind wir wie­der in die Graf Anton Gün­ther Schu­le gefah­ren und nach einem Impuls­vor­trag zur Pro­ble­ma­tik der Ener­gie­spei­che­rung haben wir Expe­ri­men­te zu ver­schie­de­nen Akku­mu­la­tor­for­men gemacht. Am Abend haben wir bei einem spe­zi­el­len Work­shop einen lau­fen­den Käfer mit orga­ni­schen Solar­zel­len gebildet.
Am letz­ten Tag sind wir zum Ener­gie Cam­pus gefah­ren. Nach einer Vor­stel­lung des dua­len Stu­di­ums und des Cam­pus haben wir einen Vor­trag zur Her­aus­for­de­rung der Ener­gie­um­wand­lung und ‑spei­che­rung für das Strom­netz gehört. Dann haben wir uns ver­ab­schie­det und wir sind mit unse­rem Betreu­er Herr Kur­ze nach Istan­bul geflogen.