Anmeldung zur erneuten DSD II-Prüfung

Anmel­dun­gen von Kan­di­da­ten, die die DSD II-Prü­fung erneut absol­vie­ren wol­len (Wie­der­ho­ler), sind bis zum 10. Sep­tem­ber an die DaF-Beauf­trag­te des Istan­bul Lise­si
(deutsch@istanbullisesi.net) zu rich­ten.
Berück­sich­tigt wer­den nur voll­stän­di­ge Anmel­dun­gen mit Vor- und Nach­na­me, Geburts­ort, Geburts­tag und Staats­an­ge­hö­rig­keit.
Die Vor­be­rei­tung ist Ange­le­gen­heit des Kan­di­da­ten. Modell­sät­ze und The­men des Prü­fungs­jah­res fin­den sich auf den Inter­net­sei­ten der Zen­tral­stel­le für das Aus­lands­schul­we­sen (Link).
Über die schrift­li­chen wie münd­li­chen Prü­fungs­ta­ge und –zei­ten erhal­ten die Kan­di­da­ten eine E‑Mail. Es besteht kein Anspruch auf freie Aus­wahl des münd­li­chen Prü­fungs­da­tums.

Eva Aydın
(Beauf­trag­te für Deutsch als Fremd­spra­che)

Mint-Camp: Astroteilchenphysik (22–27.10.17)

Wir, Schü­ler aus der Klas­se 12 A und C haben an dem Mint-Camp in Ber­lin auf dem Gelän­de des DESYs (Deut­sches Elek­tro­nen­syn­chro­tron) teil­ge­nom­men. Am ers­ten Tag hat­ten wir Mas­ter­clas­ses (von Sach­ex­per­ten erteil­te inter­ak­ti­ve Vor­trä­ge) über das Stan­dard­mo­dell der Phy­sik, wodurch wir den ers­ten Ein­blick in die Welt der Teil­chen­phy­sik gewon­nen haben. Anschlie­ßend hat­ten wir die Mög­lich­keit, den PITZ (die Bau- und Test­an­la­ge der Pho­to­in­jek­to­ren) zu besich­ti­gen, wel­che nach der erfolg­rei­chen Pro­duk­ti­on in ande­ren Beschleu­ni­gern benutzt wer­den. Die Anla­ge ist ein- oder zwei­mal pro Jahr für Besu­cher offen, da Tes­te in der ver­blei­ben­den Zeit durch­ge­führt wer­den müs­sen und die wäh­rend der Tes­te erzeug­te elek­tro­ma­gne­ti­sche Strah­lung lebens­ge­fähr­lich ist.

Am nächs­ten Tag haben wir den Auf­bau von dem Atlas-Detek­tor am CERN gelernt und haben uns mit der Ana­ly­se von den Daten aus den Expe­ri­men­ten am LHC beschäf­tigt. Wir haben die ver­schie­de­nen Ele­men­tar­teil­chen, wel­che im Stan­dard­mo­dell vor­kom­men, mit­hil­fe von den Spu­ren, die durch die Kol­lu­si­on von zwei auf­ein­an­der geschos­se­nen Pro­to­nen­pa­ke­ten ent­ste­hen und von den ver­schie­de­nen Detek­to­ren im Atlas auf­ge­zeich­net wer­den, iden­ti­fi­ziert. Die­se Pra­xis hat unser theo­re­ti­sches Wis­sen, das uns ver­mit­telt wur­de, befes­tigt. Danach sind wir nach Ber­lin gefah­ren und hat­ten eine Füh­rung in der Innen­stadt um die Sehens­wür­dig­kei­ten bekom­men. Dar­auf folg­te ein gemüt­li­ches Abend­essen. Durch die­se Akti­vi­tä­ten wur­de mög­lich, die Bezie­hun­gen zu unse­ren Freund/innen zu ver­tie­fen.
Am drit­ten Tag haben wir ein Lego-Modell von Atlas mit Hil­fe von Stu­den­ten von der Hum­boldt Uni­ver­si­tät auf­ge­baut, was zur Ver­an­schau­li­chung der ein­zel­nen Detek­tor­tei­len genutzt hat. Außer­dem war die­ses Modell ein Hilfs­mit­tel für uns bei dem Erklär­vi­deo, das wir über die Funk­ti­ons­wei­se vom Atlas-Detek­tor gedreht haben.
Am dar­auf fol­gen­den Tag erteil­ten die Dok­to­ran­den, die an dem ICE-Cube Pro­jekt betei­ligt sind, infor­ma­ti­ve Vor­trä­ge in eng­li­scher und deut­scher Spra­che über den am Süd­pol sta­tio­nier­ten Detek­tor. Das Ziel vom Expe­ri­ment ist, die hoch­en­er­ge­ti­schen kos­mi­schen Neu­tri­nos zu fin­den und nach einer Quel­le von die­sen zu suchen. Des Wei­te­ren haben zwei Wis­sen­schaft­ler von ihren Erfah­run­gen und den Arbeits­be­din­gun­gen am Süd­pol berich­tet. Somit haben wir neben den finan­zi­el­len Aspek­ten der For­schung auch von dem Auf­wand der Wis­sen­schaft­ler in inter­na­tio­na­len For­schungs­an­la­gen erfah­ren.
Am letz­ten Tag haben wir sel­ber eine Nebel­kam­mer gebaut, die uns ermög­lich­te, die Spu­ren der die Kam­mer durch­drin­gen­den Ele­men­tar­teil­chen mit blo­ßem Auge zu sehen. Wie bei dem Atlas-Expe­ri­ment haben wir die ver­schie­de­nen Spur­ar­ten (gerad­li­nig, gekrümmt, kas­ka­den­för­mig, usw.) und deren Eigen­schaf­ten ana­ly­siert und ver­sucht, mit­hil­fe von die­sen auf die Teil­chen und ihre Ener­gien zu schlie­ßen. Zuletzt haben wir uns unser Erklär­vi­deo ange­schaut und uns von­ein­an­der ver­ab­schie­det.

Abschlie­ßend kann man sagen, dass die­ses Camp sehr infor­ma­tiv und hilf­reich für uns war, um zu ver­ste­hen, wie und wor­an die Wis­sen­schaft­ler bei den Expe­ri­men­ten am CERN und Ice-Cube arbei­ten. Unser Inter­es­se an der Phy­sik hat sich ver­mehrt, weil wir wegen der Grö­ße der The­men erstaunt waren, die noch erforscht wer­den sol­len und über die wir zur­zeit sehr wenig wis­sen.

Der Deutschsprachige Fachunterricht am Istanbul Lisesi

von Fabi­an Grab­be

Der Unter­richt am Istan­bul Lise­si mit dem Ziel „Abitur“ oder „Deut­sches Sprach­di­plom“ beginnt für die Schüler/innen in der 9. Klas­se. Sie haben dann vier Jah­re Zeit, um sich auf einen die­ser Abschlüs­se vor­zu­be­rei­ten; sie wer­den dafür in den Klas­sen 9 bis 12 neben Eng­lisch und Deutsch auch in den soge­nann­ten Sach­fä­chern Mathe­ma­tik, Bio­lo­gie, Che­mie und Phy­sik von deut­schen Leh­rern in deut­scher Spra­che unter­rich­tet. In der Regel spre­chen die Schüler/innen bei Ein­tritt in das Istan­bul Lise­si kein Deutsch. Um einen erfolg­rei­chen Unter­richt zu ermög­li­chen, erhal­ten sie in einer Vor­be­rei­tungs­klas­se („Hazır­lık“) sehr inten­siv Deutsch­un­ter­richt. Der Unter­richt in Mathe­ma­tik und in einem natur­wis­sen­schaft­li­chen Ver­bund­fach (FEN) beglei­tet in der Vor­be­rei­tungs­klas­se den Deutsch­un­ter­richt, ori­en­tiert sich dabei an der sprach­li­chen Pro­gres­si­on der Schüler/innen und legt fach­li­che und fach­sprach­li­che Grund­la­gen.
Die­se Rah­men­be­din­gun­gen for­dern einen sehr inten­si­ven und mög­lichst effek­ti­ven Sprach­un­ter­richt. Dabei unter­schei­det man zwi­schen „Deutsch als Fremd­spra­che“ (DaF → Deutsch­un­ter­richt) und „Deutsch im Fach­un­ter­richt“ (DFU → Sach­fach­un­ter­richt). In der Kür­ze der Zeit muss nicht nur Deutsch als All­ge­mein­spra­che gelernt wer­den. Die Schüler/innen müs­sen auch die Beson­der­hei­ten der unter­schied­li­chen Fach­spra­chen ken­nen und anwen­den ler­nen. Dar­über hin­aus müs­sen die Leh­ren­den auf der Basis die­ser Fremd­spra­che die metho­di­schen Grund­la­gen für die Bewäl­ti­gung des Abiturs schaf­fen.
Bereits in der Vor­be­rei­tungs­klas­se wird par­al­lel zum Deutsch­un­ter­richt („DaF“) ein in unse­rer Schu­le ent­wi­ckel­tes DFU-Kon­zept umge­setzt, obwohl es noch kei­nen regu­lä­ren Fach­un­ter­richt in Mathe­ma­tik und in den Natur­wis­sen­schaf­ten gibt. Die Zie­le die­ses DFU-Kon­zepts sind
– die Ver­mitt­lung fach­sprach­li­cher Grund­la­gen;
– die Beglei­tung des Deutsch­un­ter­richts;
– das Trai­ning von aus­ge­wähl­ten Metho­den (Grup­pen­ar­beit; Prä­sen­tie­ren);
– die Übung in der Nut­zung fach­li­cher Ope­ra­to­ren;
– die Ver­mitt­lung aus­ge­wähl­ter Ele­men­te des ver­bind­li­chen Schul­cur­ri­cul­ums.
Im Schul­jahr 2017/2018 fin­det der Fach­un­ter­richt in der Vor­be­rei­tungs­klas­se sowohl in Mathe­ma­tik als auch in FEN mit zwei Wochen­stun­den statt; in jeder Klas­se arbei­ten je eine deut­sche Lehr­kraft mit einer tür­ki­schen Deutsch­leh­re­rin zusam­men, so dass von Anfang an Über­set­zungs­pro­ble­me ver­mie­den und Detail­fra­gen zur deut­schen Gram­ma­tik pro­fes­sio­nell beant­wor­tet wer­den kön­nen.
In den fol­gen­den Klas­sen 9 bis 12 wer­den die beson­de­ren Metho­den des Deut­schen Fach­un­ter­richts ange­wen­det und wei­ter ent­wi­ckelt. Sprach­li­che Ent­las­tung von Tex­ten, Sprach­übun­gen mit Fach­wor­ten und kon­se­quen­tes Ope­ra­to­ren­trai­ning unter­stüt­zen die Ler­nen­den im regu­lä­ren Fach­un­ter­richt, der sie auf die Rei­fe­prü­fung vor­be­rei­tet.
Um die anspruchs­vol­len Zie­le des DFU zu errei­chen, sind eine gute Vor­be­rei­tung sowie Koor­di­na­ti­on inner­halb des DFU-Kol­le­gi­ums not­wen­dig. Alle neu­en Kolleg/innen in Mathe­ma­tik und den Natur­wis­sen­schaf­ten wer­den zu Beginn ihrer Lehr­tä­tig­keit am Istan­bul Lise­si in die Grund­la­gen des DFU ein­ge­führt. In jedem Schul­jahr wer­den drei bis vier DFU-Kon­fe­ren­zen oder Work­shops durch­ge­führt. Neben der anfangs not­wen­di­gen Sen­si­bi­li­sie­rung der Fach­leh­rer für DFU geht es dann vor allem um die Orga­ni­sa­ti­on des DFU und die Erar­bei­tung geeig­ne­ter Metho­den­werk­zeu­ge. Wis­sen­schaft­li­che Grund­la­ge hier­für sind u.a. die Theo­rie, Didak­tik und Metho­dik nach Josef LEISEN. Die DFU-Leh­ren­den sam­meln und tau­schen gute Unter­richts­ma­te­ria­li­en über eine schul­in­ter­ne Inter­net­platt­form.
Auf­grund der beson­de­ren Anfor­de­run­gen an Leh­ren­de in den Vor­be­rei­tungs­klas­sen fin­den häu­fig Koor­di­na­ti­ons­tref­fen und Fort­bil­dun­gen statt, in denen neue Kol­le­gen auf ihre Arbeit in der Vor­be­rei­tungs­klas­se vor­be­rei­tet wer­den. Außer­dem müs­sen die DFU-Leh­rer auf mög­li­che Ver­än­de­run­gen der Rah­men­be­din­gun­gen durch das tür­ki­sche Erzie­hungs­mi­nis­te­ri­um reagie­ren.
Aus­zü­ge aus dem DFU-Kon­zept am Istan­bul Lise­si:
– Ope­ra­to­ren-Cur­ri­cu­lum: Dif­fe­ren­ziert nach den Fächern Bio­lo­gie, Che­mie, Mathe­ma­tik und Phy­sik wer­den die Ope­ra­to­ren mit Mus­ter­auf­ga­ben und Lösun­gen in unter­schied­li­chen Fächern und Jahr­gangs­stu­fen ver­bind­lich ein­ge­führt und geübt.
– Wort­fel­der für alle Fächer und Jahr­gangs­stu­fen: Wort­fel­der sind Wort- und Satz­samm­lun­gen, die in einem Unter­richts­the­ma eine wich­ti­ge Rol­le spie­len, häu­fig vor­kom­men und des­halb inten­siv gelernt wer­den müs­sen. Die­se Wort­fel­der die­nen den Schü­lern zum Ler­nen und Wie­der­ho­len.
– Bewer­tung von Spra­che in Klas­sen­ar­bei­ten: Die DFU-Kol­le­gen nut­zen Richt­li­ni­en, mit denen sie die Sprach­qua­li­tät in Klas­sen­ar­bei­ten bewer­ten kön­nen. Die­se Richt­li­ni­en sind trans­pa­rent für die Schü­ler.
– Gemein­sa­me Kri­te­ri­en für die Bewer­tung der münd­li­chen Leis­tun­gen in Mathe­ma­tik und in den Natur­wis­sen­schaf­ten.
– Port­fo­lio-Arbeit: In einem Hef­ter („Der Tre­sor“) sam­melt jede Schü­le­rin Mate­ria­li­en, die fächer­über­grei­fend für die DFU-Arbeit im Unter­richt ein­ge­setzt wer­den kann, z.B. Kor­rek­tur­hil­fen, Rede­mit­tel­samm­lun­gen, Ope­ra­to­ren- oder Metho­den­kar­ten.
(Stand: Novem­ber 2017)

MINT-EC-Camp Prototypenentwicklung in Freiberg (Sa.) vom 18. bis 22. September 2017

Am Anfang die­ses Schul­jahrs bzw. in der ers­ten Woche der Schu­le hat­ten wir, Elif Naz Başo­kur und Evrim Yıl­maz aus der Klas­se 12/A, die Gele­gen­heit, im Rah­men des MINT-EC-Camps Pro­to­ty­pen­ent­wick­lung Frei­berg (Sa.) einen guten Ein­blick in den Stu­di­en­gang Ver­fah­rens- und Ener­gie­tech­nik zu erhal­ten und gleich­zei­tig prak­ti­sche Erfah­run­gen zu sam­meln.

Nach unse­rer Ankunft in Deutsch­land bzw. in Leip­zig fuh­ren wir unter Beglei­tung unse­res Leh­rers Herr Kur­ze zu dem Pi-Haus in Frei­berg, die Jugend­her­ber­ge der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Berg­aka­de­mie Frei­berg, wo wir schon eini­ge der Teil­neh­men­den ken­nen­lern­ten.
Am fol­gen­den Tag lern­ten wir den Rest der Grup­pe ken­nen und fuh­ren in die TU Berg­aka­de­mie, wo wir nach kur­zer Begrü­ßung von dem soge­nann­ten addi­ti­ven Fer­ti­gungs­ver­fah­ren, auch 3D-Druck genannt, Kennt­nis erhiel­ten und in Zwei­er­teams unse­re ers­ten Ideen ent­wi­ckel­ten und Skiz­zen eige­ner Pro­to­ty­pen ent­war­fen. Um dafür ein Ver­ständ­nis zu bekom­men, besuch­ten wir das Zen­trum des 3D-Druck im Rah­men der TU Berg­aka­de­mie , wo wir die Mate­ria­li­en und die 3D-Druck Maschi­nen unter­such­ten.
Am nächs­ten Tag model­lier­ten wir unse­re eige­nen Pro­to­ty­pen mit­hil­fe eines 3D-CAD-Sys­tems, was am Anfang für mich per­sön­lich schwie­rig war, da ich nie mit einem 3D-CAD-Sys­tem gear­bei­tet hat­te. Trotz­dem berei­te­ten wir die Modell­da­ten unse­res eige­nen Ent­wurfs für die addi­ti­ve Fer­ti­gung auf.

Am drit­ten Tag fuh­ren wir zur Fir­ma PTZ-Pro­to­ty­pen­zen­trum GmbH in Dres­den, wo wir unse­re fer­ti­gen Objek­ten, deren Fer­ti­gung unter Nut­zung eines indus­tri­el­len 3D – Dru­ckers der Fir­ma erfolgt, abhol­ten und das Unter­neh­men besich­tig­ten. Nach einer lus­ti­gen Stadt­rund­fahrt in Dres­den kehr­ten wir zur TU Berg­aka­de­mie Frei­berg zurück und model­lier­ten dort die geo­me­trisch ange­pass­ten Ver­pa­ckun­gen unse­rer Pro­to­ty­pen , die aus nach­wach­sen­den Roh­stof­fen bestehen und von der Uni gedruckt wur­den.
Zum Abschluss des MINT-EC-Camps prä­sen­tier­ten wir unse­re Über­le­gun­gen und Ergeb­nis­se, die wir nach­her zusam­men dis­ku­tier­ten. Am Ende muss­ten wir von­ein­an­der Abschied neh­men, was uns schwer­fiel. An unse­rem letz­ten Tag in Frei­berg besuch­ten wir mit Herrn Kur­ze ein Mine­ra­li­en-Muse­um und ein Sil­ber­berg­werk, das ein Bestand­teil des For­schungs- und Lehr­berg­wer­kes der TU Berg­aka­de­mie und eine ange­neh­me Erfah­rung für uns war.
Abschlie­ßend ist somit zu sagen, dass die Teil­nah­me an die­sem Camp in Frei­berg (Sa.) eine gute Chan­ce und eine wich­ti­ge Erfah­rung war, wobei wir uns einen guten Über­blick über die Ver­fah­rens- und Ener­gie­tech­nik ver­schaff­ten und nach der Zukunft der Pro­duk­ti­ons­tech­nik erkun­dig­ten.

Elif Naz Başo­kur und Evrim Yıl­maz