Studienberatung

Aktuelle Informationen zur Studien- und Berufsberatung

Die Studienberatung am IEL versteht sich als „Brückenbauer“ zwischen der Schule, den Studienwünschen der Schüler und den Universitäten, Hoch- und Fachschulen im Ausland. Gemeinsam mit ihren Partnern, so z. B. dem Deutschen Akademischen Austauschdienst kann sie Wege zum Studium aufzeigen, auf mögliche „Stolpersteine“ hinweisen und den Schülern helfen, ihren Weg zum Studium zu finden. Den unmittelbaren Kontakt zwischen Schüler und Studieneinrichtung kann sie natürlich nicht ersetzen.

Bereits im Schuljahr 2017/2018 haben die individuellen Beratungen am IEL begonnen.

Interessierte Schüler können sich bei mir, Frau Sobanski, einen Termin zur Studienberatung geben lassen. Ich berate euch gern. Hilfreich ist es, wenn ihr eure Fragen dazu vorbereitet.

Wenn ihr mir ein bis zwei Tage Zeit gebt, kann ich euch auch helfen, eure Bewerbungs-Mails durchzusehen. Das war für einige Schüler in der Vergangenheit sehr hilfreich.

Bereits in der Klassenstufe 10 absolvieren einige Schüler ein Praktikum in Deutschland. Ich kann euch keinen Praktikumsplatz besorgen, aber euch bei der Suche danach unterstützen und beraten.

Damit viele ähnliche Fragen beantwortet werden können, führen wir in unserer Schule zwei Veranstaltungen durch:

Dienstag, 7.11.2017, 13:40 – 15:00 Uhr

Themen: – Vorstellung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und Hinweise zum Studium in Deutschland
– Hinweise zu Pass- und Visafragen durch das deutsche Generalkonsulat
Klassenstufen: 11/12

Mittwoch, 8.11.2017, 18:00 – 21:00 Uhr

Themen: – Abiturhinweise und Hinweise zum DSDII
– Vorstellung des DAAD und Hinweise zum Hinweise zum Studium in Deutschland
– Hinweise zu Pass- und Visafragen durch das deutsche Generalkonsulat
Klassenstufe: Elternabend der Klassenstufe 11

Schon jetzt gibt es Anfragen zur Bewerbung für das DAAD-Stipendium.
Frau Rahvali und ich werden alle Schüler rechtzeitig und zeitgleich darüber informieren.
Habt also noch ein wenig Geduld.

Ich wünsche euch viel Glück bei euren eigenen Recherchen und Bewerbungen.

Eure
I. Sobanski

TU9-ING-Woche 2017 in Darmstadt

Ich, Rıfat Burak Altınbaş aus der Klasse 12-C, nahm von 20. bis 26. August 2017 an der TU9-ING-Woche in Darmstadt teil, die von dem Verband TU9 German Institutes of Technology organisiert wurde. Der Verband TU9, der ein Zusammenschluss neun führender Technischer Universitäten in Deutschland ist, wurde im Jahr 2006 gegründet und organisiert seit 2011 jährlich informative Programme an TU9-Mitgliedsuniversitäten, wobei man nicht nur seine ingenieurswissenschaftlichen Kenntnisse erweitert, sondern auch die Möglichkeit ergreift, die Teilnehmer aus der ganzen Welt kennenzulernen.
Das diesjährige Programm, an dem ich teilgenommen habe, fand in Darmstadt statt, die auch von ihren eigenen Einwohnern als „die Stadt der Zukunft“ bezeichnet wird.
An dem Anreisetag war ich der erste, der in der Jugendherberge ankam, die sich an einem See mit Schwimmbereich befindet. Deswegen hatten wir unter der Woche die Möglichkeit, schwimmen zu gehen. Als auch die anderen Teilnehmer aus der ganzen Welt im Verlauf des Tages in der Jugendherberge ankamen, wurden wir von der TU9-Familie begrüßt und lernten uns kennen. Sie alle waren so nett und freundlich, dass sie die ganze Woche innerhalb der Gruppe immer deutsch sprachen, obwohl fast alle der Gruppe aus Zentralamerika stammten und deswegen Spanisch als Muttersprache haben.
An dem ersten Tag des Programms besuchten wir die TU Darmstadt, an der wir auch eine Präsentation über die Universität angeschaut und ein Campustour an dem Standort „Lichtwiese der Universität“ gemacht haben. An der TU „Lichtwiese“ hatten wir noch eine Führung in dem Fachbereich Maschinenbau, wobei wir alle unsere Fragen dem Leiter des Fachbereichs stellen und uns einen Überblick über den Studiengang Maschinenwesen verschaffen konnten.
An dem nächsten Tag besuchten wir die Universitäts- und Landesbibliothek, die die zentrale Einrichtung für Literaturversorgung der Technischen Universität Darmstadt ist. Nach dem Besuch in der Bibliothek fuhren wir zum Hessisches Landesmuseum, in dem wir uns über Europas Kometenjäger „Rosetta’“ informieren konnten.
In dem Museum gab es eine riesengroße Halle, in der die insgesamt 7 Milliarden Flugkilometer lange Reise von Rosetta durch eine multimediale Deckenprojektion visualisiert wurde, was ich ziemlich beeindruckend fand.
Die Exkursion zu EUMETSAT, was eine Abkürzung für die „Europäische Organisationen für die Nutzung meteorologischer Satelliten“ ist, war Ziel des folgenden Tages. Dabei haben wir herausgefunden, dass die gelieferten Satellitenbilder die Grundlage für Wetterbeobachtung und -vorhersage bilden. Danach erkundigten wir uns am Nachmittag über den Fachbereich Informatik an der TU Darmstadt. An diesem Tag hatten wir noch den internationalen Abend, an dem wir mit der ganzen TU9-Familie zusammen gegrillt haben.
Der letzte Tag des Programms war für mich einfach unvergesslich. Wir besuchten das Chemie- und Pharmaunternehmen MERCK, das seinen zentralen Standort in Darmstadt hat. Nach einer Vorlesung über die Medikamentenherstellung hatten wir sogar die Möglichkeit, im „Junior Labor“ Aspirin herzustellen, was mir an dem ganzen Programm am meisten gefiel. Am Nachmittag hatten wir zum Schluss eine Führung in dem Fachbereich Architektur, bei der wir auch das „Solarhaus“, das von den Studenten der TU Darmstadt aufgebaut wurde und mit dem die Universität im Jahr 2007 den vom US-amerikanischen Energieministerium ausgeschriebenen internationalen Wettbewerb „Solar Decathlon“ gewann, besichtigt. Der folgende Tag war der Abreisetag, an dem wir alle hintereinander in unsere Heimat flogen.
Kurz gesagt, ich halte die TU9-ING-Woche für ein einmaliges Erlebnis, das uns nicht nur die Möglichkeit gibt, ingenieurwissenschaftliche Bereiche näher kennenzulernen, sondern auch neue Bekanntschaften zu schließen, die uns in unserem weiteren Leben begleiten.